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TBV-Kids-Cup mit Bio-Milch von Eben-Ezer 01.02.2011

Der Kids-Cup, die lippische Handballmeisterschaft der Grundschulen, ist mittlerweile eine feste Institution im Handball-Kalender Lippes geworden. Neu ist diesmal allerdings die Milchbar, mit der Stiftung Eben-Ezer in der Lipperlandhalle dabei ist. Aus frischem Obst und frischer Biomilch werden hier leckere Milchshakes in den Geschmacksrichtungen Erdbeer und Banane gemixt und gegen Milchmarken an die kleinen Sportler ausgegeben, die so ihre Energiespeicher schnell und gesund wieder auffüllen können.
Die Stiftung Eben-Ezer und die Handballer vom TBV Lemgo verbindet schon seit Jahren eine lebendige Kooperation. Viele gemeinsame Aktionen wurden mit den beliebten Profisportlern schon auf die Beine gestellt: ein Besuch der Blauen in der Topehlen-Schule, Autogrammstunden einzelner Spieler im Café Vielfalt, ein gemeinsamer Stand auf dem Kläschenmarkt in Lemgo und vieles mehr haben sich der Geschäftsführer des TBV, der Ex-Profi Volker Zerbe, und die Verantwortlichen von Eben-Ezer schon einfallen lassen.
In der dritten Auflage des Jowat Kids-Cups, gesponsert von dem Namensgeber Jowat-Klebstoffe aus Detmold, der am Dienstag, den 1. Februar 2011 von 8.00 bis 14.30 Uhr in der Lipperlandhalle ausgespielt wird, kämpfen mittlerweile 16 teilnehmende Schulen um den Kreismeistertitel. Neben dem Titelverteidiger, der Südschule Lemgo, treten folgende Grundschulen im fairen Kampf um den Kids-Cup an: Schule am Teimer, Grundschule Brake, Grundschule Lockhausen, Grundschule Heiden, Grundschule Istrup, Grundschule Waddenhausen, Grundschule Lieme, Freiligrathschule Detmold, August-Hermann-Schule Lemgo, Grundschule in der Senne Augustdorf, Grundschule Lage, Ostschule Lemgo, Grundschule Bösingfeld, Grundschulverbund Rischenau-Elbrinxen und
Grundschule Kirchheide.
Der TBV Lemgo und der Kreis Lippe haben mit der Unterstützung der Stadtwerke Lemgo
auch in diesem Jahr ein attraktives Programm aufgestellt. Die TBV-Profis Manuel Liniger und Christoph Theuerkauf stellen sich auf einer Pressekonferenz den Fragen der "Jugendreporter" und TBV-Trainer Volker Mudrow schlüpft ab den Halbfinals in die Rolle des Schiedsrichters.

Die Eben-Ezer-Familie wächst: Über 150 neue Mitarbeitende wurden willkommen geheißen 13.01.2011

Alle Beschlüsse sind unter Dach und Fach: Zum 1. Januar ging die Trägerschaft der zwölf Kindertagesstätten des Diakonischen Werks der Lippischen Landeskirche, das sich neu organisiert und nach und nach von seinem operativen Aufgabenbereich trennen wird, auf die Stiftung Eben-Ezer über. Bereits seit August 2009 gibt es einen Kooperationsvertrag zwischen dem Diakonischen Werk und der Stiftung Eben-Ezer zur gemeinsamen Förderung von behinderten und nicht behinderten Kindern. Die Stiftung betritt mit dem Bereich Kindertageseinrichtungen also kein Neuland, zumal sie ebenfalls schon im August 2009 die Trägerschaft für die Kita Stiftstraße, ehemals Montessori Kinderhaus, in Lemgo übernommen hat. Die Kita Stiftstraße sowie alle neu hinzugekommenen Kitas sind integrativ ausgerichtet und passen damit sehr gut in das Stiftungsprofil. Mit dem Bereich Kindertageseinrichtungen erreicht die Stiftung eine Größenordnung, die eine Anpassung ihrer Organisationsstruktur notwendig macht. Immerhin kommen über 150 neue Mitarbeitende dazu. Der neue operative Bereich "Kindertageseinrichtungen/Familienzentren" wird von Sabine Menzel geleitet, die bereits beim Diakonischen Werk für die Kitas zuständig war. Frau Menzel ist Diplom-Sozialpädagogin und wird mit ihrem Verantwortungsbereich dem Kaufmännischen Direktor der Stiftung Udo Zippel zugeordnet. Sie wird Mitglied in der Konferenz leitender Mitarbeiter.
Fast alle der neuen Mitarbeitenden hatten die Teilnahme zugesagt, mit den ausgewählten Mitarbeitern der Stiftung, die an Schnittstellen sitzen und daher ebenfalls eingeladen wurden, und den Vertretern der beteiligten Kirchengemeinden kam so eine Runde von über 200 Personen zusammen. Es erwartete sie ein abwechslungsreiches Programm mit Begrüßungsansprache des Vorstands, Präsentationen über die aktuellen Projekte "Ideenwerkstatt" und "Das Haus der kleinen Forscher" der Kindertagesstätten und die Vorstellung der leitenden Mitarbeiter der Stiftung. Danach ging man über zum interaktiven Teil der Veranstaltung, die musikalisch von Jörg Riemann am Klavier begleitet wurde. Beim gemeinsamen Abendessen mischten sich Mitarbeiter der Stiftung und der Kindertageseinrichtungen in lockerer Sitzordnung an den Tischen und lernten sich und ihre Arbeitsfelder beim zwanglosen Miteinander näher kennen.

Mit folgenden Kirchengemeinden, zu denen die Kindergärten gehören, wurden Kooperationsverträge geschlossen, die u.a. auch sicherstellen sollen, dass die Einbindung in das Gemeindeleben in bewährter Form fortgesetzt wird:
- die ev.-ref. Kirchengemeinde Barntrup für die Kindertageseinrichtungen Rote Schule und Kälbertal.
- die ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar (Bad Salzuflen) für die Kita Schötmar
- die ev.-ref. Kirchengemeinde Retzen ( Bad Salzuflen) für die Kita Retzen
- die ev. Kirchengemeinde Lockhausen-Ahmsen (Bad Salzuflen) für die Kita Ahmsen
- die ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Salzuflen für die Kita Elkenbrede und Weidenbusch
- die ev.-ref. Kirchengemeinde Sonneborn für die Kita Sonneborn
- die ev.-ref. Gemeinde Vahrenholz für die Kita Stemmen
- die ev.reformierte Kirchengemeinde Pivitsheide mit den
- Kindertageseinrichtungen Arche Noah, Regenbogen und Sonnenschein

GAL spendet 500 Euro an Eben-Ezer 04.01.2011

Lars Helmer und Berthold Lockstedt, beide Geschäftsführer der Gesellschaft für Abfallentsorgung in Lippe (GAL), überreichten vor kurzem eine Spende von 500 Euro an Pastor Hermann Adam.
"An Stelle großer Präsente, die wir unseren Kunden zu Weihnachten machen, spenden wir jedes Jahr für wohltätige Einrichtungen", begründete Lars Helmer den kurzfristig angekündigten Besuch in der Stiftung.
Es entwickelte sich ein interessantes und aufschlussreiches Gespräch über die Abfallentsorgungswirtschaft im Allgemeinen und im Besonderen, ein Thema, das den beiden Experten nicht nur berufsbedingt, sondern auch persönlich sehr am Herzen liegt. Allein in Lippe fallen pro Jahr rund 35 000 Tonnen Müll an, die abgeholt, getrennt und recycelt oder verbrannt werden müssen. Für alle diese Aufgaben ist die GAL mit ihren privaten Partnerunternehmen Tönsmeier und Schlotthauer zuständig. "Ich habe großes Interesse an den praktischen Dingen des Lebens", so Pastor Adam, der aufmerksam den Ausführungen folgte. Jedes Mal, wenn er mit seinem kleinen Sohn Constantin an der großen Müllverbrennungsanlage in Bielfeld vorbei fahre, überkomme beide die Lust, dort einmal hinter die Kulissen zu schauen, begründete der Vorstand der diakonischen Einrichtung sein Interesse. Darauf folgte seitens der Gäste umgehend die herzliche Einladung in einen Betrieb der Müllverarbeitung, nämlich in das supermoderne Werk der Firma Tönsmeier in Porta Westfalica, wo der Inhalt gelber Säcke sortiert wird. "Das ist sicher auch eine spannende Sache für unsere Bewohner, denn mit Abfallentsorgung und Mülltrennung haben sie ja auch tagtäglich zu tun", war sich Pastor Adam sicher. Man einigte sich, schon bald einen Besuchstermin für eine Eben-Ezer-Gruppe festzulegen.

Foto:
Lars Helmer (links) und Berthold Lockstedt (Mitte) von der GAL überreichen Pastor Hermann Adam einen Beleg über 500 gespendete Euro

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2011! 20.12.2010

...die redlichen Hirten knien betend davor...

"Ihr Kinderlein kommet", singen die Kinder und Jugendlichen in der Topehlen-Schule der Stiftung sehr gerne. Natürlich lieben sie auch die Kleckerei in der Weihnachtsbäckerei und andere zeitgenössische Weihnachtslieder und können viele Strophen auswendig. In der Schulhalle ist die Krippe aufgebaut. Mit großen Sternen im Fenster leuchtet die Topehlen-Schule an manchen dunklen Winternachmittagen wie ein großes Transparent.

Vorfreude auf Weihnachten ist überall in Eben-Ezer zu spüren. Freude und Licht gehörten auch in die Andacht von Dörte Vollmer zur Mitarbeiterweihnachtsfeier im Kirchlichen Zentrum von Neu Eben-Ezer.


Dörte Vollmer (siehe unten) ist Gemeindepädagogin in Eben-Ezer.

Licht spendete der höchste Weihnachtsbaum, der bislang im Kirchlichen Zentrum von Neu Eben-Ezer stand...

Aktion zum Europäischen Tag des behinderten Menschen am 3. Dezember 03.12.2010

"Hätten Sie es gewusst? Die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnverbundes Stapelage wünschen Ihnen weiterhin Gute Fahrt und eine gesegnete Adventszeit". Dieser Text stand auf den Kärtchen, die Bewohner und Mitarbeiter des Wohnverbunds VI der Stiftung Eben-Ezer in Stapelage im Rahmen einer simulierten Verkehrskontrolle, am Vormittag des 3. Dezember, vor ihrer Haustür an verdutzte Autofahrer verteilten. Anlässlich des Europäischen Tages des behinderten Menschen wollten die Bewohner auf ihre Interessen aufmerksam machen und für mehr Rücksicht auf behinderte Menschen insbesondere auch im Straßenverkehr werben. Die simulierte Kontrolle erschien dabei zunächst sehr echt, denn mehrere Polizisten der Verkehrsunfallprävention in Uniform winkten die aus Richtung Währentrup kommenden Autos an der Bushaltestelle Währentruper-, Ecke
Südworthstraße heraus und klärten dann gemeinsam mit Bewohnern der Stiftung Eben-Ezer über Sinn und Zweck der Aktion auf.
Neben kalten Fingern und roten Nasen haben sich wunderbare Begegnungen mit den Autofahrern ergeben. Viele nahmen sich Zeit für die teilnehmenden Bewohner Markus Eck, Hilde Bartsch, Inge Möller und Waltraud Peesel. Besonders über die kleine adventliche Überraschung in Form eines Tütchens selbst gebackener Kekse, haben sie sich gefreut. "Alle sicherten zu, hier zukünftig besonders vorsichtig zu fahren", sagt Madlen Engelhardt, die Leiterin des Stapelager Wohnverbunds. "Schön war, dass viele sagten, es sei Ihnen nicht bewusst, dass hier ein Wohnheim ist - nun wüssten sie´s aber." Alles in allem hat sich diese originelle Aktion wirklich gelohnt. Besonderer Dank geht an die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Lippe für ihre humorvolle, freundliche und engagierte Unterstützung.

Mehr zu dem Thema Rechte von behinderten Menschen finden Sie hier.

Advent, Advent - Besinnlichkeit und Genuss... 27.11.2010

...werden beim Großen Weihnachtsmarkt der Stiftung ab 12 Uhr groß geschrieben

Die Vorweihnachtszeit in ihrer ganzen Vielfalt können Sie auch in diesem Jahre beim zehnten großen Weihnachtsmarkt der Stiftung Eben-Ezer erleben. Treten Sie ein durch den festlich geschmückten Lichter-Türbogen in das Kirchliche Zentrum und lassen sich verzaubern von weihnachtlichen Gerüchen und Klängen. An schön gedeckten Tischen werden Sie von Mitarbeitenden der Stiftung bedient und können unter einer großen Auswahl selbstgebackener Kuchen wählen.
Kulinarische Köstlichkeiten locken aber auch im Hüttendorf rund um den Kirchplatz und entlang des Alten Rintelner Weges. In einer Pfadfinderjurte wird über offenem Feuer Popcorn gebacken und lodernde Fackeln weisen den Weg zur Topehlen-Schule, die mit einem eigenem weihnachtlichem Programm und einem Kinderbetreuungszelt dabei ist.
Wer sich einen Tag vor dem ersten Advent auf die Suche nach geschmackvollen Geschenken begeben will oder noch dringend eine Adventsdekoration sucht ist hier ebenfalls bestens aufgehoben. Adventskränze und –gestecke, Lichterketten, Holzsägearbeiten, Christbaumschmuck, Wichtel und Engel, Eingemachtes und Honig, gestrickte Socken, handgefertigte Teddies und Puppen und Holspielzeug, das alles haben die zahlreichen Stände im Angebot.
Wir sehen uns beim Großen Weihnachtsmarkt der Stiftung Eben-Ezer am 27. November von 12 bis 19 Uhr. Wo? Auf dem Gelände von Neu Eben-Ezer, Alter Rintelner Weg in Lemgo.
Einladungsflyer hier herunterladen

Viermal werden wir noch wach... 27.11.2010


Ein Wintertraum: Weihnachtsmarkt mit vielen Tausend Besuchern 27.11.2010

Bei blauem Himmel, Sonnenschein und winterlichen Temperaturen ist der zehnte Große Weihnachtsmarkt einmal mehr mit viel Zuspruch über die Bühne gegangen. "So schönes Wetter hatten wir noch nie", waren sich Mitarbeiter und Bewohner einig, die eine gefühlte Rekordanzahl von Gästen auf dem Gelände von Neu Eben-Ezer begrüßen konnten. Das Angebot der rund sechzig Stände und Hütten ließ keinen Wunsch offen:
Adventskränze und –gestecke in großer Auswahl, Lichterketten, Holzsägearbeiten, Christbaumschmuck, Wichtel und Engel, Eingemachtes und Honig, gestrickte Socken und Mützen, handgefertigte Teddys und Puppen und Holspielzeug, das alles und noch viel mehr war im Kirchlichen Zentrum, in den Hütten am Alten Rintelner Weg und in der Werkstatt für behinderte Menschen zu bekommen.
Im Hüttendorf auf dem Kirchplatz lockten zahlreiche süße und herzhafte Spezialitäten zum Verkosten und Verweilen. Der Grünkohl vom Meierhof ist eine deftige Angelegenheit – typisch lippisch mit Kohlwurst und Bratkartoffeln serviert – die immer ankommt. Innere Wärme spendete auch der ein oder andere Punsch. Der Renner ist hier der würzige, alkoholfreie Apfelpunsch, den die Mitarbeiter des Meierhofes selbst herstellen und der in jedem Jahr sehr sympathisch vom Beschäftigen Detlef Wegenershausen ausgeschenkt wird. Er macht das seit Jahren mit großer Begeisterung und ist - wie sein Punsch - bei den Gästen sehr beliebt. Rund 150 Liter liefen diesmal durch seinen Zapfhahn – eine reife Leistung!
Ein Highlight für die kleinen Besucher war die Popcornbrataktion über offenem Feuer in der großen Pfadfinderjurte vor der Topehlen-Schule. Das fertige Popcorn wurde nur noch mit Zucker bestreut und sofort verzehrt. Abenteur pur!
Im Kirchlichen Zentrum an den zahlreichen Tischen, die zur Kuchentafel gehören, war phasenweise kein Platz mehr zu ergattern. Hier traten auch die verschiedenen Chöre, die Trommelgruppe InTakt, das Akkordeonorchester Leopoldshöhe und eine Musikgruppe der August-Hermann-Francke-Schule, einem Kooperationspartner der Stiftung, auf. Ein weihnachtliches Musikprogramm mit unterschiedlichen Live-Interpreten gehört traditionell zum Weihnachtsmarkt der Stiftung dazu.
Das Motto der Stiftung "Leben in Vielfalt" war die Lösung eines Gewinnspiels, das die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit initiiert hat. Die Bewohnerin Julia Gläsner übernahm die Rolle des Glücksengels in einem entsprechenden Kostüm und zog fünf Gewinner: Jessica Stehle, Rüdiger Tenge, Martina Lange, Gisela Kehl, Rainer Draaijer können sich über ein wertvolles Gemälde aus der Kunstwerkstatt, eine lecker Gans von LippeQualität, einen Gutschein für eine entspannende Hot-Stone-Massage, einen handgefertigten Weihnachtsstern und eine hübsche Shopping-Bag freuen.
Fotos zum Vergrößern bitte anklicken. Mehr Fotos gibt es in der Bildergalerie der Lippischen Landeszeitung auf LZ-Online

Demnächst auch Bio-Sahne vom Meierhof 29.10.2010

Der Meierhof der Stiftung Eben-Ezer plant eine Ausweitung seines Angebotes. Künftig solle es neben der frischen Bio-Milch auch Sahne von Lippes einzig verbliebener Molkerei geben. Das teilte Albrecht Flake, Leiter des Grünen Bereichs bei Eben-Ezer, jetzt den Vorstandsmitgliedern des Vereins Lippequalität mit. Die Sahne werde voraussichtlich zunächst in Großküchen zum Einsatz kommen.
Das Gremium tagte auf dem Meierhof und nahm sowohl die Tierhaltung als auch die Produktionsanlagen in Augenschein. "Schließlich ist die Stiftung Eben-Ezer mit dem Meierhof eines unserer Gründungsmitglieder und repräsentiert die Produktgruppe Milch", betonte Lippequalität-Vorsitzender Günter Puzberg. Pastor Hermann Adam begrüßte als theologischer Vorstand der Stiftung die Vereinsvertreter und wies auf den Zusammenhang zwischen qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln und regionaler Produktion hin.
Auf dem Meierhof leben 70 Kühe, die im Jahr rund 500.000 Liter Milch erzeugen. Für Puzberg zeigt sich gerade auch in diesem Betrieb, welche Vorteile regionale Produktion mit sich bringe. "Die Kühe werden artgerecht gehalten und mit gentechnikfreiem Futter aus der Region versorgt. Das schafft Sicherheit für die lippischen Verbraucher, die wissen wollen, was sie sich ins Milchglas schütten. Die Transportwege von der Molkerei zu den lippischen Einzelhandelsgeschäften sind kurz – ein großer Vorteil für die Umwelt. Gleichzeitig bietet der Betrieb fünf Arbeits- und zwei Ausbildungsplätze, sowie Beschäftigung für bis zu 30 Menschen mit Handicap. So bleibt Wertschöpfung in der Region und nutzt der Region", erläuterte der Vorsitzende von Lippequalität.

Bei einem begeisternden Konzert in Dortmund spielte sich der Hausmusikkreis Linde in die Herzen der Zuschauer 11.10.2010

Geladen hatte die Miriam Stiftung aus Dortmund, deren Stiftungszweck die Förderung von Musik mit behinderten Menschen ist hier geht´s zur Stiftung.Horst Kortemeier hatte mit dem Hausmusikkreis Linde im Jahr 2006 den Einzelpreis beim dem Wettbewerb InTakt erhalten, der alle zwei Jahre stattfindet. Dieser Einzelpreis wird vergeben für Angebote, "die methodisch neue und kreative Wege beschreiten, um Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Behinderung einen aktiven Umgang mit Musik zu ermöglichen" und die die Integration und Inklusion der Beteiligten durch die systematische, gezielte und öffentliche Teilhabe an der Musikkultur voranbringen. ( vgl. InTakt Band 4, S.17, von Irmgard Merkt).
Den Hausmusikkreis Linde gibt es schon seit mehr als 25 Jahren. Das Spezialgebiet des integrativen Musikkreises ist die Alte Musik. Und so spazieren vor dem inneren Auge der Zuhörer Mitglieder der höfischen Gesellschaft durch fackelerleuchtete Säle an reich gedeckte Tafeln. Die Instrumente sind nach alten Vorlagen selbst gebaut- von bzw. mit Anleitung durch Horst Kortemeier selbst, der nicht nur Musiklehrer und Büromaschinentechniker ist, sondern auch eine musiktherapeutische Ausbildung hat. Die Instrumente entsprechen den besonderen Bedingungen der behinderten Menschen.

Prof. Dr. Irmgard Merkt, Professorin für Rehabilitationswissenschaften an der TU Dortmund und Stiftungsverantwortliche für den Förderpreis InTakt betonte in ihrer Einführung zum Konzert in der Dortmunder Propstei-Kirche, wie anspruchsvoll die Musik sei und welch einen feinen Klang das Ensemble hervorruft. Das Publikum hörte konzentriert und angerührt zu und bedachte jedes einzelne Stück mit lebhaftem Applaus.
Hohe musikalische Qualität ist ein Merkmal der Stiftungsarbeit. Und beeindruckend waren auch die Beispiele auf der Bühne, die der Eröffnung durch den Hausmusikkreis Linde folgten. Eine Schülerin der Rurtal-Schule Oberbruch in Heinsberg spielte ihr Cello nicht nur mit großer Perfektion, sondern strahlte auch eine Freude aus, die sofort auf das Publikum übersprang. Schülerinnen und Schüler aus Budapest brillierten mit der Begleitung ihrer Lehrer am Keyboard und an den Percussion-Instrumenten mit einer Bandbreite von Bela Bartok bis zum modernen Popsong Halleluja, bekannt aus dem Film Shrek. Das Publikum geriet aus dem Häuschen und wollte mehr. Aber das große Orchester aus Italien wollte man auch nicht länger warten lassen. Es setzte mit symphonischen Klängen von Antonin Dvorák und Edvard Grieg einen fulminanten Schlusspunkt unter ein musikalisch anspruchsvolles, ermutigendes und Richtung weisendes Konzert. Wie die Richtung heißt? Gemeinschaft und Teilhabe für alle.
Das Buch InTakt Band 4 ist unter der ISBN 978-3-942325-00-4 erhältlich

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Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo