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Gemeinsam den Sommer festhalten 28.09.2010

Das hat Spaß gemacht: Strahlend präsentieren Schülerinnen des Leistungskurses Kunst des Marianne-Weber-Gymnasiums in Lemgo und Bewohner Eben-Ezers ihre gemeinsam gestalteten Collagen.
An drei Nachmittagen waren die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Kunst mit ihrer Lehrerin Rita Schapeler-Koessler in die Kunstwerkstatt der Stiftung im HAUS DER VIELFALT gekommen und hatten mit viel Phantasie und Kreativität gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern aus der Kunstwerkstatt die Collagen zum Thema Sommeridylle gestaltet.
Den Anstoß zu dieser schönen Zusammenarbeit hatte Wolfgang Stückemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung und Mitinitiator der berufsorientierenden Veranstaltung "Abitur - was nun?" gegeben. In dieser Veranstaltung, die bereits einige Male am MWG stattgefunden hat, stellen Mitarbeiter der Stiftung z.B. das Berufsbild des Kunsttherapeuten vor.
Die fertigen Collagen sollen den Flur der KiTa Stiftstraße, die zur Stiftung Eben-Ezer gehört, schmücken. Alle waren sich einig: Einer Neuauflage der künstlerischen Kooperation steht nichts im Wege. Jobst Flörkemeier, stellvertretender Schulleiter des MWG, Rita Schapeler-Kössler, Kunstlehrerin sowie Heidi Menke und Ulla Wagner, Mitarbeiterinnen in der Kunstwerkstatt freuen sich mit den Künstlerinnen und Künstlern über das gelungene Kunstprojekt. Von Seiten des MWG waren dies: Sophia Alvermann, Sina Hanke, Sabine Husemann, Wladimir Janowoitsch, Annika Kränert-Repp und Katharina Korf. Von der Stiftung aus beteiligten sich: Andreas Meierjohann, Ursula Harder, Sandra Mensenkamp, Anita Brauer, Christel Cruse und Heinz Günter Busch.


Das Jahresfest war großartig! 12.09.2010

Das Festgelände von Neu Eben-Ezer war am vergangenen Sonntag voller Menschen, die mit Kind und Kegel der Einladung der Stiftung gefolgt waren. Die Flaniermeile am Alten Rintelner Weg lockte mit Kunst- und Handwerkerprodukten, der Flohmarkt entwickelte sich beim zweiten Start zum absoluten Renner und das Bühneprogramm - unter anderem mit der grandiosen Big-Band des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums in Lemgo - begeisterten alle.
Aber machen Sie sich selbst ein Bild von dem 148. Jahresfest. Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.













Viele Gaben - ein Geist: 148. Jahresfest 12.09.2010

Pantomime Herrn Pomorin werden Sie auf dem Jahresfest der Stiftung Eben-Ezer am 12. September ganz sicher treffen. Er begleitet das Fest und sorgt bei großen und kleinen Leuten für strahlende Gesichter.
Es warten aber noch eine ganze Reihe weiterer Attraktionen auf die Besucher. Zählen Sie einmal die vielen verschiednen Tafeln beim Jahresfest: Von der Pickertschmiede und der Erbsensuppenstation bis zu den Cafeterien in der Werkstatt, in den Häusern Sternberg, Dietrich-Bonhoeffer und Bethanien und viele mehr. Am Stand der Öffentlichkeitsarbeit erhalten Sie für das richtige Ergebnis eine kleine Aufmerksamkeit.
Es gibt Musik, Spiele, Spaß und Spannung - und natürlich Leckereien von süß bis herzhaft für jeden Geschmack. Begonnen wird das Jahresfest traditionell mit den beiden Festgottesdiensten in der Kirch St. Nicolai in Lemgo und in der Kirche von Neu Eben-Ezer, die ab 10 Uhr parallel laufen.
Das vollständige Programm können Sie hier ansehen.
Den Einladungsflyer können Sie hier herunterladen und einen Lageplan vom Gelände Neu Eben-Ezer hier.

Neues Wohnheim am Meierhof wird in Dienst gestellt 16.07.2010

"Raum für das eigene Leben, dazu dient dieses neue Haus, in dem Jede und Jeder seinen privaten Raum zum Wohnen hat", so begrüßte der Theologische Direktor der Stiftung Eben-Ezer Pastor Hermann Adam die zahlreichen Gäste bei der feierlichen Indienststellung des Wohnheims am Meierhof am 16. Juli in Lemgo-Luherheide. Für 24 Menschen ist der Neubau ausgerichtet, die hier in Kleingruppen, Einzelzimmern und Einzel- oder Doppelapartments leben werden und nach und nach vom alten Wohnheim nebenan in ihr neues Zuhause umziehen.

Der Neubau war dringend notwendig geworden, weil die beengten Wohnverhältnisse im alten Wohnheim aus den 1950er Jahren nicht mehr den heutigen Standards der Barrierefreiheit und dem Anspruch auf persönlichen Freiraum und Entfaltung der Bewohner der Stiftung Eben-Ezer entsprechen. "Den eigenen Ort im Leben haben. Dazu dient dieses Haus für Menschen, die das ländliche Leben und ihre Verbindung zum landwirtschaftlichen Arbeiten nicht missen möchten", so Pastor Hermann Adam in seiner Ansprache weiter. Entsprechend der Philosophie der Stiftung Eben-Ezer wird hier jeder Bewohner einen individuellen Wohnraum und zuverlässige Betreuung in einer tragfähigen Gemeinschaft erhalten.

Der Bürgermeister der Stadt Lemgo Dr. Reiner Austermann war, wie er betonte, sehr gerne gekommen und hatte als Einstandsgeschenk passender Weise ein wunderschönes Landschaftsaquarell dabei. "Leere Wände gibt es in einem neuen Haus ja wohl genug", bemerkte er und wünschte allen Beteiligten und Bewohnern viel Glück in ihren neuen vier Wänden. Bilder gab es dann noch mehr: zwei, die der Bewohner Friedel Busche zusammen mit dem Lemgoer Künstler Czaba Manfey gemalt hat und die den Meierhof darstellen, machte der Architekt Stefan Brand aus Lemgo der Leiterin des Wohnheims Ana van der Meer-Pinas und ihrer Chefin der Wohnverbundsleiterin Marcella Babilon zum Geschenk. "Die gehören einfach hierher", so Brand. Weitere Bilder kamen ebenfalls aus dem Atelier Manfey und werden schon bald Flure und Gemeinschaftsräume zieren. Viele leere Wände gibt es also schon jetzt nicht mehr im Wohnheim Meierhof.


Kunst - ein Brückenschlag in die Ewigkeit
Einweihung der neuen Kirchenfenster in der Kapelle von Alt Eben-Ezer 11.07.2010

Am Sonntag, den 11. Juli, wurde im Rahmen eines besonders gestalteten Gottesdienstes die Fertigstellung der neuen Kirchenfenster in der Kapelle "Zum guten Hirten" in Alt Eben-Ezer an der Lageschen Straße in Lemgo gefeiert. Vor zahlreichen Gästen aus den Bereichen Kunst, Kirche und Politik dankte Pastor Adam der Künstlerin Bozena Slachta, die mit ihrem Ehemann an der Zeremonie teilnahm.
Die in Stuttgart lebende Künstlerin wurde 1955 in Wroclaw (Polen) geboren, wo sie an der Hochschule für Bildende Künste studierte. Ihr Werk ist vielfältig und umfasst Arbeiten in Glas und Keramik, Malereien und Grafiken. Auch als Bühnenbildnerin hat sie sich profiliert. Die national und international bekannte Künstlerin Szlachta konnte im Zuge der Renovierung der rund hundert Jahre alten Kapelle, bei der auch ein moderne Anbau hinzugefügt wurde, im Jahr 2002 für die Umgestaltung der Nordseite gewonnen werden.
Das Kirchenfensterprojekt in Alt Eben-Ezer begann 2003 mit der Installation der drei kleinen Innenfenster. Das Kunstwerk wurde aber erst jetzt mit der Gestaltung der gesamten Glasfront vollendet. Es stellt die Entstehung, den Werdegang und die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens dar und das Vertrauen auf die ewige Liebe Gottes. Die Künstlerin hat die Farben und Linien eigenhändig mit den Fachleuten des renommierten Glasstudios DERIX in Taunusstein in mehrwöchiger Arbeit auf Sicherheitsglas aufgebracht. Entstanden ist ein überwältigendes, sehr dynamisch wirkendes Farben- und Formenspiel. "Mir war es wichtig, mit verschiedenen Techniken das Zusammenspiel von Alt und Neu, das ja auch in der Architektur der Kapelle zum Ausdruck kommt, zu versinnbildlichen. Das Antikglas der kleinen Innenfenster steht hierbei für das Alte, Traditionelle, die Floatglasflächen der großen Fenster verkörpern das Moderne, Fortschrittliche", erläuterte sie in dem Gottesdienst ihr Werk.
Die Kosten für die Fensterfront belaufen sich einschließlich der Anfertigung, Montage und des Honorars der Künstlerin auf rund 30.000 Euro und werden aus dem Stiftungsfonds finanziert, den das verstorbene Lagenser Ehepaar Liesel und Heinrich Siebrasse für Bildung und Erziehung in Kunst und Kultur für alle Schichten der Bevölkerung einschließlich behinderter Menschen eingerichtet hat. Aus diesem Fond erhält die Stiftung Eben-Ezer - wie auch andere Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege - regelmäßig Fördermittel, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. In diesem Fall der ästhetischen Ausgestaltung und künstlerischen Aufwertung einer Kirche, die zumeist von behinderten Menschen besucht wird, sind die Mittel im Sinne der Stifter angelegt.
Die aussagekräftigen Motive werden übrigens zusammen mit den von Professor Johannes Schreiter gestalteten Glasfenstern der Kirche von Neu Eben-Ezer in einem eindrucksvollen Folienkalender veröffentlicht, der im kommenden Jahr erscheint und für das Jahr des 150-jährigen Jubiläums der Stiftung 2012 gilt.

Im selben Gottesdienst gab es einen weiteren Höhepunkt. Die Mitarbeiterinnen der Stiftung Marcella Babilon und Gisela Krohn, die im August dieses Jahres für zwei Monate nach Sumatra/Indonesien reisen werden, um dort die Partnergemeinde Alpha Omega in ihrer Arbeit mit behinderten Menschen zu unterstützen, wurden gesegnet und ausgesandt.

Mitarbeiter der Stiftung Eben-Ezer erhalten Kronenkreuze 07.07.2010

Drei Mitarbeiter und neun Mitarbeiterinnen der Stiftung Eben-Ezer wurden kürzlich für ihre langjährigen Dienste in der Diakonie geehrt. Heike Downar-Horstkotte, Gudrun Ehrler, Klaus Eikermann, Ulrich Gödeke, Sylvia Kulig, Elke Maraun, Karin Makselon, Regina Maritschnigg, Ellen Schmidtpeter und Johann Wiens nahmen das Kronenkreuz in Gold, ein Schmuckstück zum Anstecken an das Revers oder die Bluse, für 25-jährige Zugehörigkeit zur Diakonie aus den Händen des Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Lippischen Landeskirche Pastor Gerhard Brand und Stiftungsvorstand Pastor Hermann Adam entgegen. Die ehemaligen Mitarbeiterinnen Elke Schlömer und Ursula Stegelmann erhielten die Ehrenurkunde für 40 Jahre Einsatz in der Diakonie. Der Kaufmännische Vorstand der Stiftung Udo Zippel gratulierte den verdienten Mitarbeitern herzlich und überreichte einen Blumenstrauß.
Die Feierstunde fand in der schön dekorierten und mit Tischen, Stühlen und Büfett bestückten Kunstscheune des HAUSES DER VIEFALT statt und war sehr stimmungsvoll. Dörte Vollmer sorgte am E-Piano für die musikalische Umrahmung der Begrüßung durch Pastor Adam. Dann folgte die Ansprache von Pastor Brand, in der er sich mit dem Thema "Wahrnehmung" auseinander setzte, Wahrnehmung, die jeder Mensch braucht, die aber vielen nicht zuteil wird. In diesem Zusammenhang nahm er Bezug auf den Stiftungsgründer Simon August Topehlen, der zu einer Zeit, als das noch unüblich war, einem behinderten Mädchen seine volle Wahrnehmung schenkte "und so wurde diese wunderbare Einrichtung gegründet", so Brand. Nach einem schmackhaften Mittagessen, das die zentrale Küche der Stiftung geliefert hatte, klang die Feierstunde allmählich aus. Auch wenn es ob des warmen Wetters dem einen oder anderen ein paar Schweißperlen auf die Stirn trieb, war man sich einig: In einem so schönen Ambienten lässt es sich gut feiern.

Tag der offenen Tür in der Kindertagesstätte Stiftstraße mit viel Action und Besinnlichem 25.06.2010

Zum 1. August 2009 übernahm die Stiftung Eben-Ezer die Trägerschaft des ehemaligen Montessori Kinderhauses in der Stiftstraße. "Dies ist für uns ein Grund zu feiern. Zumal wir bei diesem Anlass auch unser neues Logo und unseren Flyer präsentieren wollen", sagte Michaela Kregel, die Leiterin der jetzt unter dem Namen Kindertagesstätte Stiftstraße laufenden Einrichtung. Am 25. Juni waren Tür und Tor des schönen Gründerzeithauses neben dem Gemeindehaus von St. Marien denn auch bunt geschmückt und weit geöffnet. Bei strahlendem Sonnenschein spielte sich das meiste allerdings im Garten ab. Rund achtzig Erwachsene und viele Kinder waren der Einladung von Michaela Kregel gefolgt und verlebten einen heiteren Freitagnachmittag bei Kaffee und Kuchen, Gesprächen und Unterhaltung. Für die Kleinen war ein buntes Rahmenprogramm vorbereitet: im großen Sandkasten gab es Murmeln und Katzengold zu entdecken, Dosenwerfen und Nagelbrett forderten die ganze Geschicklichkeit und in der Schminkecke konnte man sich in ein zauberhaftes Fabelwesen verwandeln lassen.
"Wir freuen uns ganz besonders, dass jetzt auch eine Kindertagesstätte mit Familienzentrum zur großen Familie der Stiftung Eben-Ezer gehört", begrüßte der Theologische Vorstand der Stiftung Eben-Ezer Pastor Hermann Adam die zahlreichen Gäste bei strahlendem Sonnenschein. "Kinder können uns Erwachsenen einen ganz neuen Blick auf vermeintlich selbstverständliche Dinge des Alltags eröffnen, wie mir selbst vor kurzem geschehen." Dann nahm er den kleinen Nils an die Hand und zeigte ihm ein kleines Blümchen, das auf der Wiese blühte. Das Blümchen sei eben nicht selbstverständlich, sondern etwas Besonderes, was es zu schützen und zu erhalten gelte, so Adam.
Ein Highlight des Nachmittags war der rasante Auftritt des Duos vom artistischen Kindertheater Schlickenspitz alias Albert und Isi. Die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere kamen sich immer wieder in die Quere und sorgten beim Publikum für viele Lacher und Staunen, denn die akrobatischen Einlagen haben es in sich.
Die integrative Kindertagesstätte ist nach wie vor der Montessori-Pädagogik verpflichtet und wird als Familienzentrum ausgebaut, das auch Eltern-Baby-Kurse, Spielkreise für Kinder ab dem 1. Lebensjahr und die Vermittlung von Tagespflege anbietet. Ein frisch gedruckter Flyer informiert über Konzept und Angebot der Tagesstätte.

Delegation aus Japan informiert sich in Eben-Ezer über Behindertenarbeit 16.06.2010

Am 16. Juni besuchte eine japanische Reisegruppe die Stiftung Eben-Ezer. Es handelte sich um acht Fachleute aus Einrichtungen der Behindertenarbeit in Japan bzw. im Bereich Wohltätigkeit engagierte Persönlichkeiten, die sich in Deutschland ein Bild über die Arbeit in Partnereinrichtungen machen wollten. Die japanischen Fachleute wurden durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Stiftung Eben-Ezer Herrn Wolfgang Stückemann nach Lemgo eingeladen. Finanziert hatte die Reise Herr Kazuhisa Takeda, der in Japan in der Nähe von Tokyo die Einrichtung "Midori no Kaze" gegründet hat, die Menschen mit Behinderungen Betreuung und Beschäftigung bietet. Mit dabei war der hervorragend Deutsch sprechende Masao Oda, ein enger Freund des japanischen Kaisers und Mitglied des Japanisch-Deutschen Forums, der bereits vor einigen Jahren schon einmal Lemgo in Lemgo war.

Open-Air in Alt Eben-Ezer 09.06.2010

Schon zum siebten Mal findet das beliebte Open-Air-Festival auf dem Gelände von Alt Eben-Ezer statt.
An zwei aufeinander folgenden Tagen erwarten die Gäste Leckereien vom Grill, handgezapftes Bier, erlesene Weine, Cocktails und - vor allem - ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse. Diesmal mit den Bands "Profil" und "The Rock-A-Teers".
Lassen Sie sich dieses Festival der guten Laune nicht entgehen und kommen Sie nach Alt Eben-Ezer.
Wir freuen uns auf Sie!
(Zum Vergrößern bitte einfach auf die Grafiken klicken)

Richtfest in der Boelckestraße in Detmold 28.05.2010

Im Februar 2009 wurde der erste Spatenstich gesetzt und nun ist man trotz einiger Baupausen, die dem langen und harten Winter geschuldet waren, so weit, dass der Richtkranz auf die Gebäude der Wohnanlage, die hier entsteht, gesetzt werden konnte.
Die Wohnanlage wurde vom Team des Lemgoer Architekturbüros Brand für Menschen mit geringem bis mittlerem Hilfebedarf konzipiert. Die Anlage besteht aus verschiedenen Wohngebäuden, die sich um eine innere Grünfläche gruppieren. Im Eingangsgebäude sind die Räume der Förderstätte, der Mehrzweck- und der Hobbyraum sowie ein Büro zusammengefasst. Von dem inneren Vorplatz gelangen die Bewohner und Besucher bequem über offene Fußwege durch die Grünanlage zu ihren Wohnungen.
Das Grundstück liegt zentrumsnah und ist in ein Wohngebiet integriert. Das Stadtzentrum von Detmold ist gut zu Fuß oder mit dem Stadtbus erreichbar, so dass die Bewohner keine Barrieren überwinden müssen, um aktiv am vielseitigen kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Residenzstadt teilnehmen zu können. "Menschen mit Behinderungen gehören in die Mitte der Gesellschaft"; diese Forderung der im letzten Jahr in Kraft getretenen UN-Menschenrechtskonvention haben die Verantwortlichen und Planer der Stiftung in Konzeption und Umsetzung dieses Bauprojekts bereits vorweg genommen.
In den vier eingeschossigen, barrierefreien Wohnhäusern sind Einzel- und Doppelapartments sowie Wohnarrangements für Kleingruppen untergebracht – insgesamt 24 Menschen können hier leben. Eine Förderstätte, die gleichzeitig als Begegnungszentrum dient, soll mit Angeboten zur Tagesstruktur sowie zur Gestaltung von Freizeit und Gemeinschaft auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen stehen. Die Außenanlagen werden als "Garten der Sinne" mit Senkplatz, Wassererlebnisplatz, Klangoase, Sandtal, Sitzplätzen unter einem Platanendach und Bambushain gestaltet. Hierbei sind auch die zukünftigen Bewohner gefragt. Sie werden in die Planung miteinbezogen und können ihre Vorstellungen und Wünsche einbringen. Auch bei der Ausstattung der Räumlichkeiten und der Farbgestaltung reden die zukünftigen Bewohner ein Wort mit.

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Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo