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Das integrative Musical "Samuel" 23.04.2012

am 19. und 20. Mai, mehr dazu hier

Workshop: Erinnerungskulturen 19.04.2012

Die Stiftung Eben-Ezer in der Erinnerung von Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und Mitbürgern sowie in der Wahrnehmung von Selbsthilfeorganisationen
Im Rahmen der Vortragsreihe zur Geschichte der Stiftung Eben-Ezer erwartet die Besucher am Donnerstag, den 19. April um 19:30 Uhr, in der Kapelle Alt Eben-Ezer an der Lageschen Straße ein lebendiger Workshop zum Thema "Erinnerungskulturen". Bewohner, Angehörige und Mitarbeiter werden zu Fragen und Anregungen von Dr. Frank Konersmann, Historiker und Archivar der Stiftung, ihre Erinnerungen schildern. Dabei werden schöne und schwierige Zeiten angesprochen. Wie sah der Alltag früher in Eben-Ezer aus? Welche Wandlungen haben Mitarbeitende in ihrer Berufstätigkeit und im Umgang mit behinderten Menschen erlebt und woran werden Veränderungen fest gemacht?
Gefragt sind auch Beiträge von Lemgoer Bürgern, die sich an besondere Ereignisse in und mit der Stiftung Eben-Ezer erinnern. Auch im Umgang mit behinderten Menschen erfahrene Experten wie Vertreter der Lebenshilfe und des Vereins Das Dach e.V. werden anwesend sein. Insgesamt bietet der Abend die Chance, sich die Lage behinderter Menschen zu verschiedenen Zeiten gemeinsam bewusst zu machen und darüber nachzudenken, ob man aus der gemeinsamen Betrachtung der Geschichte lernen kann.


Kita Schötmar wird inklusives Familienzentrum - Ministerin Ute Schäfer informierte sich vor Ort 28.03.2012

Das evangelische Familienzentrum "Schötmar" in der Trägerschaft der Stiftung Eben-Ezer soll zu einem "inklusiven Familienzentrum" ausgebaut werden. Bisher gehört zu den Angeboten des Familienzentrums beispielsweise eine kontinuierliche Lese- und Sprachförderung durch gezielte Sprachangebote für Kinder. Auch bietet es Elternsprechnachmittage, Elternabende, Eltern-Kind-Nachmittage sowie therapeutische Angebote, Erziehungsberatung und Elternbildung an. Das Modellprojekt "inklusives Familienzentrum" sieht nun viele weiter führende Fördermöglichkeiten für alle Kinder vor, die zusätzlich zu den Bildungs-, Betreuungs- und Beratungsangeboten der Kita auch medizinische, psychologische, therapeutische und pädagogische Angebote und Hilfen enthalten. Und zwar für jedes Kind - ob behindert oder nicht, sozial benachteiligt oder nicht, mit Migrationshintergrund oder ohne - maßgeschneidert je nach Bedarf. Die Stiftung hat bereits einen Fachdienst mit einer Sozialpädagogin, einer Kinder- und Jugendpsychotherapeutin und einer Motopädin eingerichtet. "Inklusionsorientierte Kompetenzen werden bedarfsgerecht eingebunden und weiter entwickelt, dadurch schaffen wir die Voraussetzungen für die bestmögliche Entwicklungsförderung eines jeden Kindes", so Sabine Menzel, Bereichsleitung Kindertageseinrichtungen in der Stiftung Eben-Ezer.
Von großem Vorteil ist dabei, dass die Stiftung über jahrzehntelang bestehende, gut funktionierende Strukturen im medizinisch-psychologisch-therapeutischen Bereich zurück greifen kann. "Hier sind wir interdisziplinär gut aufgestellt und machen einen nachweisbar guten Job", sagt der Kaufmännische Direktor Udo Zippel.
Als NRW-Familienministerin Ute Schäfer von dem Modellprojekt in Bad Salzuflen hörte, beschloss sie spontan, dem Familienzentrum einen Besuch abzustatten und sich vor Ort zu informieren. Die Lagenserin traf sich in den Räumlichkeiten der Kita Schötmar mit Vertretern der Gemeinde, der Stiftung Eben-Ezer und der Stadt Salzuflen.
"Die Erzieherinnen und Erzieher leisten hier eine sehr gute engagierte Arbeit. Frühe Bildung ist der Grundstein für mehr Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe. Dazu leistet die Kita einen wichtigen Beitrag. Sie begleitet die Kinder auf den ersten Metern ihres Lebens- und Bildungsweges", sagte Schäfer. In der Kita werden zwei Kinder unter drei Jahren und 65 Kinder über drei Jahren betreut. Und im Hinblick auf das inklusive Familienzentrum ist Schäfer sich sicher: " Perspektivisch gesehen gehen Sie hier absolut den richtigen Weg. Das passt alles genau ineinander. Wir brauchen Familienzentren, weil unsere Gesellschaft sich verändert hat. Wo früher Großeltern und Nachbarschaft junge Familien unterstützten, helfen heute die Familienzentren. Sie begleiten nicht nur Kinder bei der Betreuung und Bildung, sondern gerade auch die Eltern in Alltags- und Erziehungs­fragen", sagte Schäfer. Möglichst früh bei Kindern, aber auch bei den Eltern mit Bildung, Hilfe und Unterstützung anzusetzen sei die Aufgabe der Familienzentren. "Nur so können wir – besonders in sozial benachteiligten Stadtteilen - wirklich gezielt vorbeugen und fördern, damit alle Kinder die gleichen Chancen erhalten. Gerade hier haben die Familien oft keinen Zugang zu den gängigen Angeboten."
Im Kreis Lippe gibt es laut Angabe des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalens 20 Familienzentren, die mit 273.000 Euro allein im Kindergartenjahr 2011/2012 gefördert werden.

Foto (von links): Pfarrer Andreas Gronemeier, E.-ref. Kirchengemeinde Schötmar, Udo Zippel, Kaufmännischer Direktor Stiftung Eben-Ezer, Sabine Menzel, Bereichsleitung Kitas Stiftung Eben-Ezer, Heike Volmer, Leiterin Kita Schötmar, Ute Schäfer, NRW-Familienministerin, Dr. Wolfgang Honsdorf, Bürgermeister Bad Salzuflen




Vortrag mit Filmvorführung 22.03.2012

um 19:30 Uhr in der Kunstwerkstatt im Haus der Vielfalt. Im Rahmen der Vortragsreihe zur Geschichte Eben-Ezers erwartet die Besucher ein besonderes Filmereignis:

Stätten und Werke der Liebe im schönen Lipperland. Der lippische Diakoniefilm aus den Jahren 1927/28 und die Anstalt Eben-Ezer

Nach einer Einführung von Jürgen Scheffler, Historiker und Leiter des Museums Lemgo, steht der halbstündige Film "Stätten und Werke der Liebe im schönen Lipperland" im Mittelpunkt, der in den Jahren 1927/28 im Auftrag der Anstalten der Inneren Mission in Lippe und der von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel entstand. "Stätten und Werke der Liebe" ist ein frühes Filmdokument zur Arbeit der Anstalten und Vereine der Inneren Mission in Lippe, in dem auch die Arbeit der Anstalt Eben-Ezer vorgestellt wird. Ausgehend von diesem Film soll der Blick auf die Öffentlichkeitsarbeit Eben-Ezers im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert gelenkt werden.
Achtung: Der Vortrag findet in der Kunstwerkstatt im Haus der Vielfalt, Mittelstraße 6 in Lemgo statt und nicht, wie ursprünglich angegeben, in der Volkshochschule. Der Eintritt ist frei



Lesung mit Elazar Benyoetz um 19:30 Uhr 15.03.2012

Das Leben wächst mit seinen Schatten - aber nur bei Licht besehen
Der herausragende Aphoristiker der Gegenwart ist zu Gast in Lemgo und liest aus seinen Werken. Mit seinen knappen, gestochen scharfen Aphorismen gilt Elazar Benyoetz als Erneuerer der aphoristischen Gattung in Deutschland. Er wurde 1937 als Sohn österreichischer Juden in der Wiener Neustadt geboren und lebt seit 1939 in Jerusalem.

Die Lesung wird musikalisch mit Werken von Igor Strawinski, Sergej Rachmaninow u.a. begleitet und findet in der Kunstwerkstatt im Haus der Vielfalt, Mittelstraße 6 statt. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Eintritt kostet 5,00 Euro. Im Anschluss wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Flyer zum Herunterladen

Ostwestfälischer Humor im Café Vielfalt 27.02.2012

Rund zwei Stunden hielt der ostwestfälische Kabarettist Harald Meves sein Publikum am 24. Februar im Café Vielfalt in Atem. Ein Kalauer folgte dem nächsten – meist in sauberer ostwestfälischer Mundart vorgetragen.
Der hauptberufliche Pädagoge ist auf dem besten Wege zur Professionalität. Seine Übergänge sind perfekt, die Pointen sitzen und auch die Besonderheiten des Lippers – und insbesondere der Lemgoer Gastgeber- nahm er ebenso genüsslich wie liebevoll aufs Korn wie die seiner ostwestfälischen Brüder und Schwestern. Die kürzeste Unterhaltung zweier Nachbarn, die sich am Gartenzaun in Lemgo treffen, will er wie folgt belauscht haben. Fragt der eine: "Und?". Antwortet der andere: "Muss." Der Ostwestfale ist dem Lipper da sehr nahe, sind doch beide Charaktere bekannt dafür, mit Sprache und auch Emotionen eher sparsam umzugehen. "Kannste nix von sagen" ist damit auch das allergrößte Lob, mit dem ein Ostwestfale seine Überwältigung angesichts eines besonderen Erlebnisses, Essens oder Erfolges zum Ausdruck bringt.
Die Vorstellung, in der Pause unterbrochen durch ein leckeres ostwestfälisches Bufett, war komplett ausverkauft. All jene, die keine Karte ergattern konnten, haben bald eine neue Chance, Harald Meves im Café Vielfalt zu erleben. Am 20. April um 19:00 Uhr wird er mit demselben Programm in Lemgo sein. Um Vorbestellungen wird gebeten, Tel.: 05261 215 4001



"Kannste nix von sagen" mit Harald Meves im Café Vielfalt 24.02.2012

Was der Ostwestfale so "sacht” oder "nich sacht”, was so auf einer ostwestfälischen Sitzparty passiert, was man "sacht, wenn das Essen nich schmeckt” oder was die Welt insgesamt vom Ostwestfalen lernen kann - das alles und noch viel mehr bringt der Vlothoer Kabarettist Harald Meves in seinem rund zwei Stunden dauernden Abendprogramm zur Sprache. Harald Meves tritt am 24. Februar um 19:00 Uhr im Café Vielfalt, Mittelstraße 6, in Lemgo auf. "Kannste nix von sagen" lautet das Thema des Abends. Kleiner Tipp: Man sollte vorher schon mal seine Lachmuskeln trainieren, denn die werden sicherlich verstärkt gefordert sein. Der Eintritt kostet 18 Euro, darin ist ein rustikaler Imbiss in der Pause enthalten. Karten gibt es im Café Vielfalt, Tel. 05261-215-4301 (Vorverkauf und Abendkasse).


Kräfte der Tradition und Kräfte der Reform - Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte der Stiftung Eben-Ezer 22.02.2012

Im Rahmen der Vortragsreihe zum 150-jährigen Jubiläum, das die Stiftung Eben-Ezer in diesem Jahr begeht, folgt am 22. Februar um 19:30 Uhr der zweite von insgesamt vier Vorträgen zu Themen rund um die Geschichte der Einrichtung. An diesem Termin stehen gesellschaftliche Strukturveränderungen im 20. Jahrhundert und Weichenstellungen in der Diakonie im Fokus, z.B. heim- und heilpädagogische Innovationen in den frühen 1960iger Jahren, die von der Studentenbewegung aufgegriffen wurden.
Nach einem Impulsreferat des Historikers und Archivars der Stiftung Dr. Frank Konersmann werden der Theologische Direktor Pastor Hermann Adam, der Leiter des Berufskollegs Klaus Berger und der ehemalige Leiter der Topehlen-Schule Walter Wecker aus ihrem Erfahrungsschatz berichten. Sie sind langjährige Kenner der Stiftung, die sich dem Motto "Diakonie für ein Leben in Vielfalt" verschrieben hat. Die Veranstaltung findet im Kirchlichen Zentrum von Neu Eben-Ezer, Alter Rintelner Weg, in Lemgo statt. Der Eintritt ist frei.

Die Einladung hier herunterladen.

150 Jahre Eben-Ezer: Vortrag über Diakonie in Lippe 19.01.2012

Den Auftakt des Veranstaltungsreigens zum Jubiläumsjahr der Stiftung Eben-Ezer bildete am 19. Januar der Vortrag "Lokale und regionale Bedingungen von Diakonie. Historische Schlaglichter auf das städtische und ländliche Umfeld der Stiftung Eben-Ezer" von dem Detmolder Historiker Axel Wilke. Der Vortrag ist Teil einer Reihe von insgesamt vier Vorträgen zu ausgewählten Themen aus der Geschichte der Stiftung. Eben-Ezer will damit zum Gedanken- und Meinungsaustausch über Ereignisse, Vorgänge und Entwicklungen der Stiftung in ihrer 150-jährigen Geschichte einladen.
Im voll besetzten Seminarraum des Kirchlichen Zentrums referierte der junge Historiker und Theologe über sein ausführliches Quellenstudium, in dessen Verlauf sich herausstellte, dass es kaum valides Material darüber gibt, wie Menschen oder Institutionen vor 150 Jahren mit behinderten Menschen umgegangen sind. Ans Licht kamen allerdings einige skurrile Verhaltensweisen behinderten Menschen gegenüber, die zum Teil auf Aberglauben, zum Teil auf Unwissen begründet waren. Auch die beiden Lager der pietistischen Erweckungsbewegung und des liberalen Bürgertums in Lippe nahm Wilke sehr sachlkich und diefferenziert unter die Lupe. Ausführliche Berichterstattung.
Hier geht es zur Terminübersicht der historischen Vortragsreihe

Bewohner und Mitarbeiter der Stiftung Eben-Ezer wünschen allen Freunden, Unterstützern und Interessierten ein gutes neues Jahr mit vielen glücklichen Tagen! 30.12.2011


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Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo