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LiveDabei 2014 21.06.2014


Gelungener Mittelaltermarkt 27.05.2014

"Das ist mal wirklich etwas Anderes", sagten viele Besucherinnen und Besucher anerkennend und begeistert nach einem Rundgang über den weit angelegten Markt mit vielen Facetten mittelalterlichen und noch früheren Lebens. "Von 50 vor Christus bis 400 nach Christus hat diese Legion gewirkt", erklärte der Legionär im Kettenhemd. "Wir waren aber nie in Germanien, sondern immer in Afrika stationiert", beantwortete er die Frage, ob sie denn die Varusschlacht um 9 vor Christus mitgemacht hätten. Viele Zelte und Stände gaben Einblick in das Leben vor 500 bis 600 Jahren.

Mit Laute und Drehleier war Henninig Diekmann als Hennning der Barde auf dem gesamten Gelände unterwegs und besang die Schönheit der Frauen und den Trost, der im Wein liegt. Beschäftigte und Mitarbeitende der Werkstatt hatten sich der Truppe um Marktvogt Kai Rosin und den Marketendern des Heiden Spektakels aktiv angeschlossen und boten in drei Hütten Allerley aus Holz, selbst gewebtes Linnen und andere textile Wirkware an, zum Teil direkt an Ort und Stelle gesponnen. Die mittelalterlichen Kostüme wurden im Textilbereich der Werkstatt unter Anleitung von Susanne Panhorst genäht. Sie standen ihren Trägerinnen und Trägern hervorragend. Bei sommerlichem Wetter herrschte eine entspannte, entschleunigte Stimmung. An den Ständen wurde altes Handwerk wie Münzsägen und Rosshaarflechten, Gewandschneiderei und Schmiedekunst, Töpferware und Trommelbau vorgeführt. Es gab Unterricht in der Jagd- und Kampfkunst und auch Schaukämpfe zu sehen.

Für das leibliche Wohl hielten verschiedene Garküchen schmackhafte, zünftige Mittelalterkost und Getränke vor. Viele kamen mittelalterlich und phantasievoll verkleidet zum Markt und genossen das abwechslungsreiche Programm. Am Samstagabend spielten die Highland Drag Pipes and Drums in einem Zug über das Veranstaltungsgelände auf, bevor die Celtic Folk Band Tom Braker Syke die musikalische Führung übernahm. Mit einer spektakulären Feuershow endete der erste Markttag, der am Sonntag bei herrlichstem Sonnenschein fortgesetzt wurde. Den Auftakt bildete ein gut besuchter und lebhafter Gottesdienst mit Musik von Henning dem Barden und Silke Graulich. Die Predigt hielt Dörte Vollmer, die überdies vom Malteserritter Andrew unterstützt wurde.

Viele hundert Besucher genossen die beiden Markttage und honorierten die Initiative des Teams Alte Eben-Ezer, das mit der Premiere des Mittelaltermarktes für eine neue Facette des Stiftungsmottos Leben in Vielfalt gesorgt hatte, mit guter Laune und Freude über das gelungene Spektakel.

Dieses Wochenende: Mittelaltermarkt in Alt Eben-Ezer 20.05.2014

Lemgo. Am 24. Und 25. Mai findet auf dem Gelände von Alt Eben-Ezer zum ersten Mal ein Mittelaltermarkt mit der Gruppe Heiden-Spektakel statt. Die Truppe um Marktvogt Kai Rosin wird an diesem Wochenende ihr Lager rund um die Gebäude der Keimzelle der Stiftung Eben-Ezer aufschlagen und dort stilecht und authentisch campieren. Viele Händler bieten ihre Ware feil und zeigen altes Handwerk. Münzsägen und Rosshaarflechten, Gewandschneiderei und Schmiedekunst, Töpferware und Trommelbau werden im passenden Ambiente vorgeführt. In den Garküchen gibt es schmackhafte, zünftige Mittelalterkost und Getränke. Henning der Barde und weitere Musikanten sorgen für den musikalischen Rahmen. Am Samstagabend ab etwa 20 Uhr werden die Highland Drag Pipes and Drums nach einem Zug über das Veranstaltungsgelände an die bekannte Formation Tom Braker Syke übergeben, die ein keltisch-irisches Konzert zum besten geben wird – eine anschließende Feuershow wird das Programm abrunden und beenden. Am Sonntag beginnt die Veranstaltung um 10 Uhr mit einem historisch ausgerichteten Gottesdienst in der Kapelle Alt Eben-Ezer. Es folgt ein weiterer Tag quirligen Marktlebens, vielleicht können die Besucher sogar ein hastig einberufenes Marktgericht, einen Aufstand der Weiber gegen die faulen Männer oder eine öffentliche Zahnbehandlung miterleben. Gegen 17 Uhr werden dann die Skalden mit mittelalterlicher Musik aufspielen. Gegen 19 Uhr wird die Veranstaltung beendet. Am Samstag beginnt das Marktreiben um 13 Uhr und endet gegen 23 Uhr. Der Eintritt einen Goldrandtaler, respektive einen Euro pro Person, Kinder unter "Schwertmaß" sind frei, Kinder darüber zahlen einen halben Euro. Die Erlöse kommen der Stiftung Eben-Ezer zu Gute.
Parkplätze sind im Umfeld vorhanden (Gelände Kotzold, Bruno Kleine und ehemals Liebrecht). Außerdem können anreisende Besucher auch die Linie RB 72 bis Lemgo-Bahnhof nutzen. Der Veranstaltungsort ist mit 10 Minuten Fußweg leicht zu erreichen.


UN-konventionell: Ein inklusives Bildungscamp 13.05.2014

Inklusion: Menschen mit und ohne Behinderung leben und arbeiten gleichberechtigt miteinander. Eine Gesellschaft, in der das möglich und hoffentlich irgendwann selbstverständlich ist, fordert die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Und wie kann diese Forderung konkret umgesetzt werden? Markus Toepffer, Leiter der WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) der Stiftung Eben-Ezer, und Bruno Rischmüller-Affeldt, Fachkraft für Übergangsförderung in der WfbM hatten dazu eine Idee: Ein inklusives Bildungskamp. Menschen mit und ohne Behinderung bauen etwas zusammen. Was, das ist noch offen. "Junge Menschen mit Handicaps, die (noch) nicht in der Gesellschaft angekommen sind, erlernen bei der Arbeit grundlegende handwerkliche Tätigkeiten", erläutert Markus Toepffer. "Im Rahmen eines Bildungscamps haben sie Gelegenheit, das Gelernte an andere weiterzugeben und dabei zu erleben: Wir schaffen etwas gemeinsam! Das ist eine tolle Sache!"
So ein UN-konventionelles Projekt braucht Menschen, die sich dafür einsetzen. Die Aktion Mensch hat bereits Fördermittel für die Planungsphase bewilligt und so kann Bruno Rischmüller-Affeldt das Projekt der Stiftung neben seiner WfbM-Arbeit zusätzlich übernehmen und leiten. Er erhofft sich, "viele unterschiedliche Menschen, die sich sonst nicht treffen würden, durch gemeinsame Arbeit zusammenzubringen": Firmen, Experten, Schülerinnen und Schüler, Kindergartenkinder – Menschen, die gerne mit den Händen arbeiten und Lust haben auf ein neues und ungewöhnliches Abenteuer. Was am Ende daraus wird, ist noch offen. Ein Haus? Vielleicht. Oder etwas ganz anderes. Sicher ist, dass sich aus der Begegnung und dem gemeinsamen Arbeiten neue Bekanntschaften und Netzwerke ergeben werden, die, so Rischmüller-Affeldt, "allen Beteiligten mit und ohne Behinderung neue Ideen und Perspektiven eröffnen, auch über das Projekt hinaus". Darüber sind sich alle Beteiligten jetzt schon einig: Inklusion erlebt man am besten, wenn man etwas gemeinsam tut. Beim Arbeiten und Lernen auf Augenhöhe.

Anschwung für frühe Chancen… 06.05.2014

… ist ein bundesweites Serviceprogramm für den Aus- und Aufbau 600 lokaler Initiativen für frühkindliche Entwicklung.

Die Stiftung Eben-Ezer als Trägerin des inklusiven Familienzentrums Schötmar, die ev. ref. Kirchengemeinde Schötmar als Trägerin der Offenen Ganztagsschule und die benachbarte Grundschule Wasserfuhr nehmen an diesem Bundesprojekt teil.
Die Auftaktveranstaltung hierzu fand vor einiger Zeit in den Räumen der neuen Ev. Kindertageseinrichtung in der von Stietencron Straße statt. Über die hohe Zahl der gut 30 Teilnehmer freuten sich Sabine Menzel (Bereichsleitung Kindertageseinrichtungen der Stiftung Eben-Ezer), Heike Volmer (Leiterin des Ev. Familienzentrums), Andreas Gronemeier (Pfarrer der ev.-ref. Kirchengemeinde Schötmar), Heike Fechner–Reuter (Konrektorin der Grundschule Wasserfuhr) und Melanie Göb, die als Prozessbegleiterin diese Initiative, die bis März 2015 mit insgesamt neun Treffen läuft, begleiten wird. Die Teilnehmer kommen aus den Bereichen Jugendarbeit, Kitas, Kommune, Schulen und Kirchengemeinden sowie soziale Netzwerke.
Die gemeinsamen Ziele der Initiative "Anschwung – Für Frühe Chancen" in
Bad Salzuflen sind:
1. Weiterentwicklung der Netzwerkarbeit zur Förderung der inklusiven Bildungsprozesse zur Unterstützung der Kinder und Familien im Sozialraum
2. Stärkung der Resilienzfähigkeit/Widerstandsfähigkeit der Kinder
3. Entwicklung und Stärkung von Kompetenzen und Ressourcen in den Familien
4. Optimierung der interdisziplinären Zusammenarbeit
Die Mitglieder nahmen bereits kurz darauf die Arbeit auf. Schwerpunkte, die erarbeitet werden sollen, sind:
Welche Kooperationen gibt es bereits? Welche sind bei diesem Projekt sinnvoll?
Gibt es bereits Schwerpunktthemen und Netzwerke vor Ort? Und wie können wir diese in unser Projekt evtl. einbeziehen, miteinander kooperieren und/oder uns unterstützen? Die Teilnehmer dieser Initiative eint ihr hohes Engagement im Bestreben die gemeinsamen Ziele "Für frühe Chancen" umzusetzen und mit "Anschwung" die nächsten Themenbereiche anzugehen.

Kinder und Jugendliche in der Stiftung Eben-Ezer 16.04.2014



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Jahresempfang 2014 04.04.2014

Am 4. April fand der diesjärige Jahresempfang wie immer im Kirchlichen Zentrum statt. Rund 250 Gäste waren der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Theologischen Vorstand Pastor Dr. Bartolt Haase hielt der Abteilungsleiter der LWL-Behindertenhilfe Dr. Peter Hoppe ein kurzes Grußwort, in dem er das Konzept der Dezentralisierung, das die Stiftung Eben-Ezer in den nächsten Jahren umsetzen will, vorstellte. Eine gute Vorlage für den Vorstand Udo Zippel und Dr. Haase, die in einem gemeinsamen Vortrag detailliert auf dieses Konzept eingingen.
Für einen anspruchsvollen musikalischen Rahmen sorgten der Hausmusikkreis Linde und die Sängerin Miriam Ludewig, die mit Begleitung von Dr. Michael Hoyer am Klavier, zwei Stücke von Franz Schubert vortrug.

Sprache und Bewegung als Dreh- und Angelpunkt in der Bildung von Kindern 02.04.2014

Vor kurzem fand in der Stiftung Eben-Ezer ein Fachtag zu den Möglichkeiten der Bildung von Kindern im Alltag statt. "Alltagsintegrierte Förderung in Evangelischen Kindertageseinrichtungen der Stiftung Eben-Ezer orientiert an der Bildungsvereinbarung von 0 bis 10 Jahren in NRW", so lautete der Titel im Detail. Zum Einstieg hielt der Leiter des Berufskollegs Eben-Ezer Klaus R. Berger ein Kurzreferat zum Thema Bildung allgemein. Er beleuchtete das Thema aus Sicht des praxisorientierten Pädagogen und schloss mit dem Zitat von Professor Dr. Peter Bieri, einem Philosophen: "Bildung ist etwas, das Menschen mit sich und für sich machen: Man bildet sich." Mitarbeitende der 16 Kitas, die zur Stiftung gehören, Schüler und Lehrer des Berufskollegs und einige Eltern waren ins Kirchliche Zentrum gekommen, um sich darüber zu informieren, welche neuen Erkenntnisse es über die Bildungsmöglichkeiten von Kindern gibt.
Als Hauptreferentin hatte Sabine Menzel, Leitung des Bereichs Kindertagesstätten und Familienzentren der Stiftung, Professor Dr. Astrid Krus von der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach eingeladen. Professor Krus benannte in ihrem Vortrag vier Bildungsbereiche: Bewegung, Spielen und Gestalten, Sprache, Natur und kulturelle Umwelt. Der Bewegung kommt hierbei eine zentrale Rolle zu: "Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Kindern, die Erfüllung dieses Grundbedürfnisses schafft Wohlbefinden und ist Grundlage für alle Bildungsprozesse im Kindesalter", so die Sozialwissenschaftlerin. Der zweite zentrale Bildungsbereich sei die Sprache. "Im Rahmen der alltagsintegrierten Sprachbildung kommen alle Bildungsbereiche zum Tragen." Bewegung und Sprache sind eng verbunden und können übergreifend gefördert werden. Bewegungsanlässe sind oft Sprachanlässe, oder wie die Expertin es formuliert: "Ausgehend von seiner Körperlichkeit erfährt das Kind seine Umwelt. Über die körpereigenen Sinne nimmt das Kind sich selbst und seine Umwelt wahr. Durch Bewegung und Handlung entdeckt es seine Umgebung und tritt mit ihr in Interaktion. Die über Wahrnehmung und Handlung gewonnenen Erfahrungen werden mit Hilfe der Sprache zu Begriffen."
Am Nachmittag fanden sieben Workshops im Berufskolleg statt. In sieben Räumen waren Alltagssituationen aus einer Kindertageseinrichtung dargestellt. Unter der Fragestellung "Wie werden Kinder in dieser Situation alltagsintegriert gefördert?" dokumentierten die Teilnehmenden ihre Ideen und Gedanken. Zum Schluss wurden die Ergebnisse der sieben Gruppen präsentiert. Diese Dokumentation wird nach und nach als "Wanderausstellung" alle 16 Kitas erreichen, die zur Stiftung Eben-Ezer gehören. "Wir wollen, dass das Thema im Gespräch bleibt", so Sabine Menzel.

Frühlingskonzert 30.03.2014

Am Sonntag, den 30. März um 16:00 Uhr, lädt die Stiftung Eben-Ezer herzlich zum Frühlingskonzert in das Kirchliche Zentrum. Frühlingslieder zum Mitsingen und Musik für Stimmen und Instrumente gibt es traditionell zu Beginn der Jahreszeit mit den Chören der Stiftung. Mit dabei sind das Blockflötenensemble, Anna Ikramova an der Orgel und Dieter Leste mit seiner Trompete.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Vinorosso gibt Konzert in der Kirche von Neu Eben-Ezer 15.03.2014

Das ensemble vinorosso wurde vor zehn Jahren von seinem musikalischen Leiter Florian Stubenvoll gegründet und besteht überwiegend aus Studierenden, Absolventen und Lehrenden der Hochschule für Musik Detmold. Das interkulturelle Ensemble tritt in unterschiedlichen Besetzungen von minimal 2 bis maximal 30 Musikerinnen und Musikern auf. Am 15. März gibt eine Quartettbesetzung in der Kirche von Neu Eben-Ezer ein Konzert: Violine, Klarinette, Akordeon und Percussion kommen zum Einsatz. Es werden schräge Rhythmen, virtuose Soli, temperamentvolle Tänze und melancholische Melodien aus unterschiedlichen Kulturkreisen erklingen. Neben berühmten Melodien wie "Mazel Tov" oder "Jovano Jovanke" wird vinorosso auch wiederentdeckte Musik aus der reichhaltigen musikalischen Schatztruhe der Balkan- und Karpatenregionen vortragen.
Zusätzlich zu den Hauptinstrumenten wie Violine, Klarinette, Akkordeon werden die Musiker einige selten zu hörende Instrumenten-Raritäten wie Stroh-Geige, Metallklarinette, Okarina, Udu oder Berimbau zum Einsatz bringen. Der Auftritt beginnt am Samstag, den 15. März um 16:00 Uhr, in der Kirche Neu Eben-Ezer. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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