Gefördert von der Stiftung Wohlfahrtspflege, mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und mit Hilfe von Sependen konnte die Stiftung Eben-Ezer die neue Doppelturnhalle verwirklichen. Die 1.100 qm große Halle ist in der Mitte trennbar, sodass sie parallel bespielt werden kann. Mit dem grünen Hallenboden, den holzverkleideten Prellwänden, einem 7 Meter Hohen Trampolinraum und einer raumhohen Kletterwand bitete die Halle vielfältige
Möglichkeiten und sieht zudem spitze aus. Am 11.11.2011 haben alle Interessierten von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr die Möglichkeit, die neue Halle kennen zu lernen und zu erleben. Ein sportliches Programm, Kaffee und Kuchen erwarten die Gäste. Mehr dazu im Flyer zum Download und Weitergeben.
In den letzten Wochen sind in Kooperation zwischen den Stadtwerken Lemgo und der Stiftung Eben-Ezer auf sieben Gebäuden der Stiftung in Neu Eben-Ezer, Solarstromanlagen installiert worden: unter anderem auf dem Therapeutischen Zentrum und der neuen Turnhalle errichteten die Stadtwerke, die aufgrund ihres langjährigen Know-Hows beauftragt wurden, Anlagen mit einer Gesamtleistung von 396 kWp (Kilowatt Peak: maximale Leistung eines Photovoltaik-Moduls bzw. einer Solarstromanlage.
Im Februar 2009 wurde der erste Spatenstich gesetzt, im Mai 2010 folgten Richtfest und Grundsteinlegung und jetzt ist es endlich soweit: die Wohnanlage, die die Stiftung Eben-Ezer in der Boelckestraße in Detmold errichten ließ, soll feierlich in Dienst gestellt werden.
Von Indonesien nach Thailand, von Südamerika nach Texas, vom Bosporus an die Nordsee und via Schottland zurück ins Lipperland: Internationalität prägt das diesjährige Jahresfest am 18. September unter dem Motto "in alle Welt". Schauen Sie sich hier die detaillierte Einladung an.
Für 16 Absolventinnen und Absolventen der Topehlen-Schule der Stiftung Eben-Ezer beginnt nach den Sommerferien ein neuer Lebensabschnitt. Sie wurden mit einer stimmungsvollen Feier mit vielen musikalischen Darbietungen verabschiedet. Musikalische Erziehung, das Gefühl für Rhythmus, Zusammenspiel und die Ausbildung der Ausdrucksfähigkeit gehören zum persönlichkeitsbildenden Konzept der Schule und machen allen Spaß. Die gelungenen Hip Hop- und Rapeinlagen lösten Begeisterungsstürme aus.
Nachdenkliches gab Schulleiter Klaus Hollmann den jungen Leuten mit auf den Weg, bevor jeder einzelne feierlich verabschiedet wurde. Hollmann wählte das Bild der Brücke. Menschen könnten wie Brücken sein. Als gelungenen Brückenschlag in die Region wertete der langjährige Schulleiter die Tatsache, dass aktuell 30 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Wohnorten in Lippe die Topehlen-Schule besuchen. Für die Jugendlichen, die im Wohnverbund für Kinder und Jugendliche auf dem Stiftungsgelände wohnen, ändert sich mit der Schulentlassung auch der Wohnort, die meisten nehmen die Wohnangebote der Stiftung für Erwachsenen wahr. Der Berufsbildungsbereich der Werkstatt für behinderte Menschen, die Kompetenz Werkstatt in Lemgo, der Pferdehof Lieme - das sind einige der Anschlüsse ans Arbeitsleben für die Absolventinnen und Absolventen. Alle Schulentlassenen gehen über stabil gebaute und für sie passende Brücken in den neuen Lebensabschnitt. Dennoch wurde deutlich: Mancher wäre gern noch in der Schule geblieben.
Vor gut 25 Jahren wurde das Gebäude der Hauptwerkstatt, der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf dem Gelände Neu Eben-Ezer in Dienst gestellt. Damit bekam die berufliche Förderung und Tätigkeit in der Stiftung, bis zu jenem Zeitpunkt auf mehrere Standorte verteilt, ein zentrales Gebäude, das räumlich und technisch hohen Ansprüchen gerecht wurde und nicht nur bis heute gute Dienste leistet, sondern auch in Zukunft noch leisten wird.
Mehr als 300 Beschäftigte sind heute in der Hauptwerkstatt auf dem Gelände von Neu Eben-Ezer tätig. Im April 1986 wurde der erste Bauabschnitt der Hauptwerkstatt mit einer Gesamtnutzfläche von 3.000 qm fertig gestellt. 180 Beschäftigte arbeiteten hier. Heute steigt die große Party, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und sicher werden die extra zum Jubiläum angefertigten T-Shirts mit dem Slogan "Vielfalt im Werk" viele Träger finden.
Auf dem Gelände des Wohnverbundes III in Alt Eben-Ezer an der Lageschen Straße in Lemgo wurde vor kurzem die neue Seniorenwohnanlage fertig gestellt. Am Vormittag des 1. Juli 2011 wurde sie in Dienst gestellt. Architekt Stefan Brand überreichte den symbolischen Schlüssel an Vorstand Pastor Hermann Adam, der gab ihn an den Leiter des Stiftungsbereichs Wohnen Wilhelm Brinkmann weiter. Über den Hausleiter Christian Köhne erreichte der Schlüssel schließlich die direkten Adressaten: die Menschen, die zukünftig in dem modern und hell gestalteten Gebäude wohnen werden.
Die neue Seniorenwohnanlage liegt ruhig hinter dem Henriette-Ludolph-Haus, dem großen Gebäude schräg hinter der Kapelle Zum Guten Hirten an der Lageschen Straße. Der Bau eines solchen Wohnheimes war dringend nötig, denn das Durchschnittsalter der Bewohner am Wohnstandort Alt Eben-Ezer ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Viele der Bewohner, die in den beiden sanierten und rollstuhlgerechten Wohnheimen Henriette-Ludolph- und Lina-Topehlen-Haus leben, sind bereits älter als 70 Jahre und haben zum Teil einen erhöhten Pflegebedarf. Einige wohnen schon mehrere Jahrzehnte auf dem Gelände von Alt Eben-Ezer. Diese älteren Menschen möchten gerne in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und in ihrem letzten Lebensabschnitt nicht noch einmal umziehen. Um ihnen ein Verbleiben zu ermöglichen aber auch jüngeren pflegebedürftigen Bewohnern eine bedarfsgerechte, individuelle Wohnsituation zu bieten, wurde ein neues Wohnhaus geschaffen, das auch die Anforderungen einer aktivierenden und intensiven Pflege erfüllt. Es stammt vom Reißbrett des Lemgoer Architekturbüros Brand.
In dem zweigeschossigen Gebäude finden jeweils acht Einzelzimmer mit Nasszelle und Toilette pro Ebene Platz. Insgesamt 16 Bewohner werden hier in den nächsten Wochen einziehen. Der Mittelpunkt jeder Etage ist eine große Wohnküche, in der das tägliche Leben miteinander gestaltet wird. Aktivierung, Anregung und Rückzug, dies alles soll für die hier lebenden Menschen ohne Weiteres jederzeit möglich sein. Auch so wird Teilhabe im alltäglichen Leben erfahrbar. Die Zimmer im Erdgeschoss erhalten bodentiefe Fenster, so dass aus jedem Zimmer in den Garten gegangen werden kann. Im Obergeschoss erhalten die Zimmer Fenster mit herabgezogener Brüstung, damit auch bettlägerige Bewohner in den Garten blicken können. Hier wird ein "Garten der Sinne" angelegt mit speziellen Bewegungsgeräten zur Aktivierung und Förderung von Menschen mit Bewegungseinschränkungen, angeschafft mit Mitteln des Vereins "Freunde der Stiftung Eben-Ezer e.V." Des Weiteren bleiben die vielfältigen Angebote des Wohnstandortes Alt Eben-Ezer den Bewohnern vor der Haustür erhalten, zum Beispiel das Café Treffpunkt, die medizinische Ambulanz, die Kapelle, Förder- und Fortbildungskurse sowie Veranstaltungen wie LiveDabei. Das neue Wohnheim wird wie das Lina-Topehlen- und Henriette-Ludolph-Haus sowie die Wohnanlage Laubke zum Wohnverbund III unter der Leitung von Wilfried Stock gehören.