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Kita-Kinder ziehen in neues Gebäude 07.02.2014

Die integrative Kindertageseinrichtung in der von Stietencronstraße in Bad Salzuflen ist bezugsfertig! Die Kinder konnten es gar nicht mehr erwarten, endlich das neue Gebäude für sich zu erobern, und trugen ihre Lieblingsspielzeuge und allerlei Kleinkram nach und nach hinüber.
Nach dem Abriss der alten Kita Anfang letzten Jahres waren die Kinder in den Räumen des benachbarten Gemeindezentrums untergebracht. Das neue Gebäude bietet in vielfältiger Hinsicht Besonderheiten. Der Neubau ist nicht nur größer als das alte Gebäude, statt bislang 400 bietet er künftig rund 600 Quadratmeter Nutzfläche, er ist auch barrierefrei und für die Betreuung von U-3-Kindern ausgelegt. Die Großzügigkeit der Räume erschließt sich den Kindern und allen Besuchern sofort beim Betreten des Foyers der Kindertageseinrichtung. Das lichtdurchflutete Gebäude erlaubt mit einer verspiegelten Lichtkuppel im Zentrum der Einrichtung den Kindern und allen Besuchern einen direkten Blick in den Himmel, erklärt Kita – Leiterin Heike Volmer.
Neben den drei Gruppen- und Gruppennebenräumen zum Spielen, einer großen Bewegungshalle und zwei Differenzierungsräumen, die als Einladungs- und Ideenraum konzipiert sind, wird die Kita bald auch über einen eigenen Snoezelenraum verfügen.
Des Weiteren dürfen sich Kinder und Eltern demnächst auf eine Bibliothek im Foyer freuen. Auch in der Küche ist an die Kinder gedacht worden, so können die Kinder durch herausziehbare Podeste in Höhe der Arbeitsplatten bei der Zubereitung des Frühstückes oder anderer Speisen helfen.
Auch der Schlafbereich soll besonders gestaltet werden: Eine Schlaflandschaft mit Hochebenen und Niederungen, Höhlen und Kuschelnischen wird den Kindern
individuelle Rückzugsräume bieten. "Jedes Kind hat eigene Bedürfnisse", so Volmer. Wichtig ist der Kitaleiterin auch der Hinweis auf die gute Kooperation mit der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Schötmar und der benachbarten Grundschule Wasserfuhr. "Ohne deren Unterstützung hätten wir diese anstrengende Zeit nicht so gut gemeistert!" Zurzeit werden 57 Kinder mit und ohne Behinderungen im Alter von 0 – 6 Jahren hier betreut und inklusiv und individuell gefördert. "Das geht in den neuen, wunderbaren Räumlichkeiten natürlich noch viel besser als bisher", ist sich Volmer sicher. Lange Zeit zum Ausruhen wird nicht bleiben, denn Anfang März beginnt die Gestaltung des Außen-Spiel-Raumes. Doch bis dahin genießen alle Kinder, Eltern und Mitarbeiterinnen endlich in der neuen Kita Schötmar angekommen zu sein.

Berufskolleg Eben-Ezer veranstaltet Tag der offenen Tür 27.01.2014

Interessierte, die sich eine Berufsausbildung in den Bereichen Heilerziehungshilfe, Heilerziehungspflege und Heilpädagogik vorstellen können oder den Besuch des beruflichen Gymnasiums für Erziehung und Soziales in Erwägung ziehen, sollten sich am kommenden Samstag, den 1. Februar, ein Zeitfenster für einen Abstecher nach Neu Eben-Ezer frei halten. In der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr informieren Lehrer, Schüler und Studierende des Berufskollegs über die Ausbildungsgänge und geben Einblicke in das Schulleben. Wer Lust hat, kann auch gerne an Unterrichtsaktionen teilnehmen, die extra für diesen Tag vorbereitet worden sind. Das Berufskolleg besteht seit über 20 Jahren, seit einigen Jahren am Standort Disselhoffweg 3 auf dem Gelände von Neu Eben-Ezer. Neben den staatlich anerkannten Abschlüssen bietet es viele Vorteile, die den Absolventen den späteren Einstieg in das Berufsleben erleichtern.
Weitere Informationen unter www.bkee.de

Breit angelegte Krätzeprävention 17.01.2014

Im Wohnverbund für Kinder und Jugendliche der Stiftung ist Krätze aufgetreten. Vier Jugendliche im Alter zwischen 14 bis 20 Jahren hatten sich mit "Scabies norvegica" infiziert. Krätze ist eine ungefährliche und gut zu behandelnde Krankheit, wenn man sich genau an den Behandlungsplan hält. Die größte Herausforderung in Eben-Ezer ist, die weitere Verbreitung möglichst schnell zu unterbinden. Dazu hat die Stiftung mit dem Gesundheitsamt Detmold und dem Lemgoer Hautarzt Dr. Hubertus Bonmann abgestimmte Maßnahmen ergriffen. Am heutigen Freitag, den 17. Januar, hat eine groß angelegte Behandlungsaktion aller Personen begonnen, die mit den Jugendlichen mittelbar oder unmittelbar zu tun hatten. Es handelt sich hier um rund 300 Personen. Der Leitende Arzt der Stiftung Dr. Dirk Ottensmeyer hat zusammen mit der Stern-Apotheke Lemgo für einen ausreichend großen Medikamentenvorrat gesorgt. Im Therapeutischen Zentrum der Stiftung wurden Anti-Krätze-Lotion und -Salbe ausgegeben. Die Behandlung ist je nach Präparat nach höchstens drei Anwendungen abgeschlossen. Wichtig ist, dass alle Kontaktpersonen zur gleichen Zeit mit der Behandlung anfangen, um erneute Infektionen zu vermeiden. Vorsorglich schließt die Stiftung besonders stark frequentierte Bereiche, denn ohne ihren Wirt, den Menschen, sterben die Milben innerhalb von1-2 Tagen ab.

Folgende Gebäude sind geschlossen:
Die Topehlen-Schule bis zum 22. Januar
Die Turnhalle bis zum 19. Januar.
Das Snoezelenzentrum bis zum 26. Januar.
Die Werkstatt inklusive der Zweigwerkstatt Lieme bis zum 19. Januar
Die Kunstwerkstatt bis zum 19. Januar
Am Sonntag, den 19. Januar, finden keine Gottesdienste im KIZ und in der Kapelle Neu Eben-Ezer statt.
Die Boutique und der Second Hand Laden bis zum 20. Januar

Inklusive Sommerfreizeit auf Baltrum 23.12.2013

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Mit dem Prinzen im Schloss 12.12.2013

Die Unterstufe1 der Topehlen-Schule besuchte das Detmolder Schloss
Lemgo-Detmold. "Wenn ihr nach Detmold kommt, zeige ich euch das Schloss!" Das hatte Stephan Prinz zur Lippe versprochen, als er im Oktober nach Neu Eben-Ezer in Lemgo kam und mit dem Vorstand Pastor Dr. Bartolt Haase gemeinsam die Topehlen-Schule besuchte. Dort wurde er von den Schülern der U1 gefragt, ob er in einem Schloss wohne, wo es auch Ritterrüstungen gäbe und wie sich das mit seiner Kutsche verhielte.
Ja! Es gibt eine Ritterrüstung im Schloss. Aber der Prinz kam mit seiner Frau zu Fuß, um die Kinder persönlich durch das Schloss zu führen. Gewohnt habe er im Schloss nur ein paar Jahre als Teenager.
Er bat herzlich, auf die kostbaren Vasen zu achten und nichts anzufassen. Die Kleinen machten große Augen als der Prinz die Ahnengalerie erklärte. Sein Großvater war zweimal verheiratet gewesen, und beide Diadem geschmückte Gattinnen blickten würdevoll auf die Knirpse, die in viel zu großen Filzpantoffeln über das Parkett bohnerten. Und die da ganz oben, wer denn die unbekleideten Damen und Herren seien? "Solche Malereien waren vor 300 Jahren, als das Schloss eingerichtet wurde, gerade modern", erklärte der Prinz. Ebenso wie die Kronleuchter aus venezianischem Glas, in denen damals Kerzen funkelten … " und tropften", wie Stephan P.z.L. bemerkte. Er zeigte den Kindern einen Ofenaufsatz aus Delfter Kacheln, den sie auch anfassen durften, ebenso wie einen großen glatten Elefantenstoßzahn im Jagdzimmer. Unter den vielen Trophäen war die größte ein milde ausschauender Elchkopf. Der Elch wurde in Ostpreußen erlegt, wo die lippische Fürstenfamilie bis zum zweiten Weltkrieg ebenfalls Güter hatte.
Ein paar Kinder durften jeweils in den eigentlich für Besucher gesperrten Bereich. Die Prinzessin nahm drei Kinder mit auf die Empore im Konzertsaal. Der Prinz zeigte ein Bett, in dem vor rund 200 Jahren der französische Kaiser Napoleon höchstpersönlich genächtigt hatte. Auch ein Kabinettschrank durfte geöffnet werden. Der Blick auf eine Ritterrüstung, die bereits zum Bau des Schlosses schon historisch gewesen ist, entzückte vor allem die Jungen. Ebenso wie die beiden Kanonen im Innenhof, deren Inbetriebnahme der Prinz sehr lebendig erklärte. Ob man nicht mal jetzt eine abfeuern könne, wollte David wissen. Das denn doch nicht. Sie wurden von Pferden auf das Schlachtfeld gezogen.
Es war ein lehrreicher herzlicher Besuch, an dem das Prinzenpaar, die Kinder und begleitenden Lehrerinnen Gertud Sondag-Krause, Hanna Lübbeke-Page und Judith Bentrup sowie Dietmar Grascha, Hausmeister der Topehlen-Schule und Chauffeur großen Spaß hatten. Immer wieder hörte man das spontane amüsierte Lachen des Prinzenpaares. Mit selbstgebackenen Plätzchen und selbst gemalten Bildern verabschiedete sich die Gruppe und nahm ein neues Versprechen mit. "Gerne machen wir das öfter auch für andere Klassen der Topehlen-Schule ".

Bilder vom Weihnachtsmarkt 30.11.2013

Der Weihnachtsmarkt 2013 war wieder ein Besuchermagnet. Hier finden Sie eine Bilderauswahl vom Markt, der traditionell am Samstag vor dem ersten Advent stattfindet.

Silber für das Ausbildungs-Ass Café Vielfalt 27.11.2013


Beim Wettbewerb der Wirtschaftsjunioren Deutschland für die besten Ausbildungsinitiativen hat das Café Vielfalt unter der Leitung von Ina Meise-Laukamp den zweiten Platz gewonnen. Das Café Vielfalt darf sich Ausbildungs-Ass 2013 nennen. Insgesamt hatten sich 185 Initiativen um die Auszeichnung beworben. Bis zur Preisverleihung am 25. November wussten Ina Meise-Laukamp und ihr Team nicht, ob sie Gold, Silber oder Bronze mit nach Hause nehmen würden. Gemeinsam mit Udo Zippel, Kaufmännischer Direktor der Stiftung, waren die beiden Auszubildenden Yvonne Schöpfer und Stefanie Diekmann mit Ina Meise-Laukamp nach Berlin gereist. Dort nahmen sie den mit 1.500 Euro dotierten Preis entgegen und wurden gemeinsam mit allen Preisträgern von Dr. Philipp Rösler,Link Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, geehrt. Mit auf dem Treppchen standen die Stiftung Fachkräfte für Brandenburg und die Wirtschaftsjunioren Memmingen-Unterallgäu.
Das Ausbildungs-Ass ist eine Auszeichnung der Initiative "Junge Wirtschaft" und besteht aus den Wirtschaftsjunioren Deutschland und den Junioren des Handwerks in Kooperation mit der INTER Versicherungsgruppe und dem Wirtschaftskurier. Der Preis wird in drei Kategorien verliehen. Ziel des Ausbildungs-Asses ist die Förderung und Anerkennung von herausragendem Engagement bei der Vorbereitung Jugendlicher auf das Berufsleben.
Im Café Vielfalt sind 16 Menschen beschäftigt, davon sechs mit einer geistigen Behinderung. Das Café Vielfalt überzeugte die Jury mit dem Konzept einer Ausbildung für junge Menschen, die es aufgrund ihres Lebenslaufes schwer haben, im Berufsleben Fuß zu fassen. Im Juli hatte sich Ina Meise-Laukamp um den Preis beworben, denn es gibt Ausbildungserfolge vorzuweisen. Jedes Jahr haben junge Menschen im Café Vielfalt die Möglichkeit, als Praktikantinnen und Praktikanten ins Berufsleben zu schnuppern und sich zu erproben. Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Förderschulen, Berufskollegs und Weiterbildungsträgern ist es möglich, vielen jungen Menschen Einblick in die Praxis zu geben. Viele kommen mit einem belasteten Lebenslauf. Einige haben schon verschiedene abgebrochene Versuche hinter sich. Mit einer Mehrheit von 90 Prozent der Praktikantinenn und Praktikanten ist es gelungen, zu einer pünktlichen und zuverlässigen Arbeitsweise zu kommen. Dies ist die Voraussetzung für Erfolgserlebnisse und Spaß an der Arbeit. Zwei ehemalige Praktikantinnen, die zuvor eine einjährige Einstiegsqualifizierung durchlaufen haben, sind nun Auszubildende: Eine junge Frau mit psychischer Beeinträchtigung qualifiziert sich seit September 2012 als Hauswirtschaftshelferin im Café Vielfalt. Alles deutet auf einen guten Abschluss hin. Eine weitere junge Frau mit Lernbehinderung ist erfolgreich in ihrer Ausbildung zur Fachfrau im Gastgewerbe. Möglich werden die Erfolge auch aufgrund der breiten Unterstützung durch das gesamte Team, zu dem auch ein Heilerziehungspfleger zählt, indem es die Auszubildenden neben dem lebhaften gastronomischen Betrieb mit betreut.
Udo Zippel, Ina Meise-Laukamp, Yvonne Schöpfer und Stefanie Diekmann freuen sich über die Anerkennung und natürlich auch über das Preisgeld. Udo Zippel: "Vor dreieinhalb Jahren haben wir mit dem Start des Café Vielfalt Neuland betreten. Wir waren sehr zuversichtlich, dass es gelingt, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen noch ein bisschen selbstverständlicher zu machen, als es in Lemgo ohnehin schon der Fall ist. Das Café Vielfalt gehört heute zum lebendigen Stadtbild. Wir sind stolz, dass es gelungen ist, Menschen, die es nicht leicht haben, hier eine berufliche Perspektive, einen qualifizierten Arbeitsplatz und damit Teilhabe und Würde zu geben. Die offizielle Wahrnehmung in Berlin durch die Jury und den Minister ist eine große Bestätigung, auf diesem Weg weiter zu gehen. Wir wollen die vorhandenen Netzwerke stärken und mit unseren Partnern die Ausbildung junger Menschen weiter fördern. Im Café Vielfalt wird ein Stück Inklusion gelebt. Darauf sind wir stolz."

Langjährige Zugehörigkeit zur Diakonie gewürdigt: 15.11.2013

24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden für 25 Jahre Arbeit in der Diakonie von Landesdiakoniepfarrer Gerhard-Wilhelm Brand und Stiftungsvorstand Pastor Dr. Bartolt Haase geehrt.

Die Jubilare aus den verschiedenen Stiftungsbereichen waren in Begleitung ihrer Angehörigen und nächsten Vorgesetzten zu ihrer Feierstunde ins Kirchliche Zentrum Neu Eben-Ezer gekommen.

Pastor Haase bezog sich in seiner Begrüßung auf den Erzähler Sir James Matthew Barrie, von dem Peter Pan stammt. "Gott schenkt uns Erinnerungen, damit wir Rosen haben im Dezember." Zu echten Rosen gehören auch Dornen. Haase wünschte den Jubilaren, dass ihre Erinnerungen an ihre Arbeit aber vor allem von Farben, Fröhlichkeit und Schönem geprägt sein mögen.

Pastor Brand nahm in seiner Ansprache vor der Verleihung die Jahreslosung 2013 auf: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebräer 13,14)


Die Freundschaft zählt : Die Kinderoper Brundibár hatte Premiere . Am 11. und 12. 11. um 18:00 Uhr zwei weitere Aufführungen 12.11.2013

Zwei begeistert aufgenommene Aufführungen der Kinderoper Brundibár fanden am Wochenende in Lemgo statt: Die Premiere in der Kirche St.Marien und eine weitere Aufführung im Kirchlichen Zentrum der Stiftung Eben-Ezer hatten ein großes Publikum. Bevor die knapp 40minütige Oper über die Bühne ging, erinnerten Bürgermeister Dr. Reiner Austermann und der Vorstand der Stiftung Pastor Dr. Haase und Udo Zippel an die Reichspogromnacht im Jahr 1938, mit der die Nazis ihren Vernichtungswillen gegen das jüdische Volk in die Tat umsetzten.

Am 11.November um 18:00 Uhr wird die Kinderoper um 18:00 im Engelbert-Kaempfer-Gymnasium aufgeführt und am 12. November ebenfalls um 18:00 Uhr Grabbe-Gymnasium in Detmold. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Kinderoper Brundibár: vier Aufführungen um den 9. November 30.10.2013


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Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo