Zum Glück in Eben-Ezer
Kurt Witte erzählt, weshalb er das Wohnheim Entrup nie wieder verlassen will
VON STEFAN DERSCHUM
Detmold/Lemgo-Entrup.
Das Glück muss nicht die Welt sein. Es braucht nicht den Moment, in dem das Bewusstsein Horizonte berührt. Es funktioniert auch enger - zum Beispiel in Entrup. In der kleinen Ortschaft bei Lemgo lebt der gebürtige Detmolder Kurt Witte seit vier Jahren in einem Außenwohnheim der Stiftung EbenEzer. Der 44Jährige ist das, was heute landläufig als "geistig behindert" bezeichnet wird. Das, was in Deutschland vor 70 Jahren als "lebensunwert" definiert wurde. Die wahrhaft geistige Behinderung der Schöpfer solcher Festlegungen decken die Ansichten Kurt Wittes im sechsten Teil der LZ-Serie "Vom Glück" auf.







