Sie sind hier: Aufnahme > Regionale Beratungsstelle

Aktuelles




Weiter: << 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / [ 9 ] / 10 / 11 / 12 / 13 / >>

Wertvolle Hilfe für das Leben in Vielfalt: "Freunde der Stiftung Eben-Ezer e. V." tagen im HAUS DER VIELFALT 18.05.2010

Zu ihrer 12. Jahreshauptversammlung trafen sich kürzlich die Mitglieder des Vereins "Freunde der Stiftung Eben-Ezer e. V.". Zum einen ging es um die Verwendung ihrer Mitgliedsbeiträge und zum anderen um frische Informationen aus dem Stiftungsleben. Der Vorsitzende des Vereins Hans Pohl begrüßte 25 erschienene Mitglieder im Kaminsaal des Lemgoer Cafés Vielfalt. Die Vereinsmitglieder gewannen sofort einen lebhaften Eindruck von der großen Anziehungskraft des Cafés, auf das die Lemgoer förmlich gewartet zu haben scheinen. Nach einer Besichtigung des Hauses und der Kunstwerkstatt stellten Hans Pohl und die Geschäftsführerin des Vereins Christine Förster die Projekte vor, die mit Hilfe des Vereins in der Stiftung Eben-Ezer im laufenden Jahr gefördert werden. Der Beirat des Vereins hatte darüber bereits Ende 2009 beraten und die Projekte ausgewählt. Die stolze Summe von 7.100 EUR fließt in ein Mehr an Lebensqualität für behinderte Menschen. Zum Beispiel in einen Fond für Ausflüge und Freizeitaktivitäten von Bewohnern, die wenig eigene finanzielle Möglichkeiten haben. Dank der Freunde der Stiftung Eben-Ezer e. V. kann nun auch ein elektrisches Klavier für das Projekt "Kultur auf`m Flur" angeschafft werden. Hierbei bringen Künstler Musik, Farbe und Anregung zu sehr schwer behinderten Menschen. Das Musikfest LiveDabei, das am 18. und 19. Juni in Alt Eben-Ezer stattfindet, wird ebenso bezuschusst wie eine Reise nach Berlin von Bewohnern des Lindenhauses. Senioren der Wohnanlage Lüerdissen freuen sich über das Geld für ihr Tierprojekt: Sechs Zwerghühner und ein Hühnerhaus sollen davon angeschafft werden. Die Kinder der Stiftung erhalten die Mittel für ein integratives Theaterprojekt und die Kunstwerkstatt bekommt einen Zuschuss für den laufenden Betrieb und einen Workshop.


Foto: Die Mitglieder des Fördervereins "Freunde der Stiftung Eben-Ezer e.V." vor der Kunstscheune im HAUS DER VIELFALT


Erklärung der Stiftung zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung 05.05.2010

Vielfalt in der Gemeinschaft: Menschen mit Behinderungen gehören in die Mitte der Gesellschaft
Die Stiftung Eben-Ezer zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen

Foto: Jürgen Lebrecht, Beschäftigter im Café Vielfalt, serviert vor dem Café Getränke und kleine Speisen (zum Vergrößern bitte Anklicken)

Das Thema einer Veranstaltung, die kürzlich mit rund 150 Teilnehmern aus Einrichtungen der stationären und ambulanten Behindertenhilfe in der Stiftung Eben-Ezer statt fand, war die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und Möglichkeiten der Gestaltung. Auch der aktuelle Jahresbericht der Stiftung Eben-Ezer nimmt die so genannte Behindertenrechtskonvention auf und führt aus, wie die Stiftung Eben-Ezer mit ihren vielfältigen Diensten die Integration behinderter Menschen fördert. Bei der Expertentagung in der Stiftung unterstrichen die Referentin Ulrike Häcker vom Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe (BeB) und Pastor Hermann Adam, Vorstand der Stiftung Eben-Ezer, gemeinsam: "Die Einrichtungen der Behindertenhilfe sind nicht nur Adressaten, sondern auch Autoren dessen, was die UN-Konvention an Gleichberechtigung für behinderte Menschen einfordert". In Einrichtungen der Behindertenhilfe wie der Stiftung Eben-Ezer sei Erfahrungs- und Fachwissen gesammelt, von dem die Gesellschaft lernen und profitieren könne. "Wir bringen Integration voran, indem wir Menschen ihren Bedürfnissen, Fähigkeiten und Potenzialen gemäß begleiten und fördern und Anlässe stiften, die die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderungen stärken und gute Erfahrungen vermitteln." Als Beispiel aus jüngster Zeit ist hier das HAUS DER VIELFALT mit dem integrativen Café Vielfalt als ein Ort des Zusammentreffens, Zusammenarbeitens und Zusammenlebens zu nennen. Auch die im Herbst vergangenen Jahres eröffnete Wohnanlage mit dem Nachbarschaftszentrum nahe des Zentrums von Bad Salzuflen steht unter dem Leitsatz: "Behinderte Menschen gehören in die Mitte der Gesellschaft". "Inklusion, womit das selbstverständliche Vorkommen behinderter Menschen in der Alltagswelt aller gemeint ist, wird in dem Maße gestärkt, in dem materielle Barrieren und vor allem Barrieren in den Köpfen abgebaut werden", so der langjährige Stiftungsvorstand Adam. Die UN-Konvention als im März 2009 in Kraft getretenes Regelwerk, das die umfassende Teilnahme von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben in allen Bereichen einfordert, ist ein Meilenstein in der nationalen und internationalen Behindertenpolitik. "Es kommt darauf an, die Schubkraft und politische Sensibilität zu nutzen, um den Kern der Konvention, also Teilhabe und Teilnahme behinderter Menschen an der Gesellschaft, konkret zu verwirklichen. Das Klima ist sehr günstig für diese Entwicklung", sagte Adam.


GBM/POB & A Anwendertreffen: Experten tagten drei Tage in Eben-Ezer 30.04.2010

Vom 28. bis zum 30. April fand im Kirchlichen Zentrum der Stiftung Eben-Ezer das 14. Internationale Anwendertreffen GBM/POB & A statt, genau zehn Jahre nachdem dort das 4. Treffen gleicher Art ausgerichtet worden war. Veranstalter des jährlich statt findenden Treffens ist der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe (BeB) mit Sitz in Berlin. Organisiert wurde die Fachkonferenz, zu der sich 140 Vertreter stationärer und ambulanter Einrichtungen aus Deutschland und der Schweiz angemeldet hatten, von der Eben-Ezer-Stabsstelle für Qualitätsmanagement.

Foto: Rolf Drescher, Geschäftsführer des BeB, eröffnet die Veranstaltung im Kirchlichen Zentrum der Stiftung

HAUS DER VIELFALT: Eröffnung am 17. April wird groß gefeiert 17.04.2010

Am 17. April öffnet das Café für das Publikum, und das ist ein Grund richtig groß zu feiern.
Um 9 Uhr geht es los. Abends spielen die bekannten Musiker Fritz Krisse und Georg Rox Jazziges im historischen Kaminsaal unter der fünf Meter hohen Decke, und dazwischen gibt es den ganzen Tag über viele Aktionen und Attraktionen und natürlich Genussvolles aus Andreas Strothmanns Küche.
Ab 10 Uhr treibt ein Clown vor dem Café Vielfalt seinen Schabernack mit den kleinen Besuchern und in der Kunstwerkstatt wird die Ausstellung "Hinz, Vogel, Moritz" eröffnet. Hier können außerdem im offenen Atelier große und kleine Kreative unter Anleitung Malen und Basteln und ihre Werke anschließend mit nach Hause nehmen.
Noch eine Ausstellung in Form einer Präsentation gibt es um 15:00 Uhr. Der Eben-Ezer-Mitarbeiter und Fotograf Oliver Gionis zeigt seine"Menschenbilder" in den Räumen der Kunstwerkstatt.
Ab 19 Uhr lässt man den Abend locker mit Jazz handmade von Fritz Krisse und Georg Rox, den Local heroes aus Lippe, im Café Vielfalt angehen – mit einem Glas Wein, einem Bier vom Fass und leckeren Snacks wird der Genuss komplett. Für die Eröffnung gibt es eine Extra-Speisekarte, die Sie hier einsehen können.
Am Sonntag, den 18. April, geht es gleich weiter mit einem relaxten Tageseinstieg. Von 11 bis 13 Uhr heißt es "Swinging morning" - Musikalisches Frühstück mit Lotti Epp.
Auch in Zukunft wird sich das HAUS DER VIELFALT mit dem Café Vielfalt und der Kunstwerkstatt als feste Größe in Sachen Kunst und Kultur empfehlen. Musik, Kleinkunst, Lesungen werden hier regelmäßig statt finden. Leben in Vielfalt - dieses Motto prägt die Palette kultureller Veranstaltungen im Café und in der Kunstscheune. Im April, Mai und Juni laden wir Sie ein. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Das Programm der nächsten Monate finden Sie hier.

HAUS DER VIELFALT erhält Siegel der Stadt Lemgo 16.04.2010

Nur wenigen wird diese Auszeichnung zu Teil, aber das HAUS DER VIELFALT erhielt sie schon am Tag der Indienststellung mit geladenen Gästen: das Siegel der Alten Hansestadt Lemgo, persönlich überreicht durch den Bürgermeister Dr. Reiner Austermann. "Wir gehen sehr sparsam mit der Verleihung des Siegels um, aber dieses Haus hat es einfach verdient, weil hier ein Traum verwirklicht wurde", lobte Dr. Austermann das Modellprojekt unter dessen Dach sich das Café Vielfalt, die Kunstwerkstatt der Stiftung und drei Wohnungen für behinderte Menschen befinden. Überreicht wurde die Auszeichnung am 16. April im Rahmen des Jahresempfangs der Stiftung an die Vorstände Pastor Hermann Adam und Udo Zippel.
In Kürze lesen Sie hier mehr über diese Veranstaltung und die damit verbundene Indienststellung.
Foto, von links: Dr. Reiner Austermann, Pastor Hermann Adam, Udo Zippel

Jahresempfang und Indienststellung HAUS DER VIELFALT 16.04.2010

Über 200 externe Gäste hatten sich zum Jahresempfang der Stiftung Eben-Ezer angemeldet, der in diesem Jahr als Doppelereignis mit der Indienststellung des HAUS DER VIELFALT in Lemgos Mittelstraße einherging. Damit verbunden war ein Ortswechsel von Neu Eben-Ezer in Lemgos Fußgängerzone, für den die Stiftung eigens einen Shuttleservice eingerichtet hatte.
Aber zunächst einmal spielte die Musik im Kirchlichen Zentrum. Und das wortwörtlich, nahm doch das renommierte Jazzduo Fritz Krisse und Georg Rox die Gäste in Empfang
Pastor Hermann Adam, Theologischer Direktor, stellte in seinem Redebeitrag den Jahresbericht 2009 vor. Als herausragende Ereignisse in diesem Kalenderjahr waren im Hinblick auf die Standortpflege und Standortsicherung im besonderen die Indienststellung der Wohnanlage und des Nachbarschaftszentrums in Bad Salzuflen, die Errichtung einer Wohnanlage in Detmold, der Bau eines Wohnheims für Senioren in Alt Eben-Ezer, die Indienststellung der Wohnanlage Laubke in Lemgo und der Bau eines Wohnheimes am Meierhof in der Luherheide. "Mit diesen Bauprojekten schaffen wir mit Hilfe eines solidarischen Gemeinwesens wichtige Nachteilsausgleiche für Menschen mit Behinderungen", so Pastor Adam. Übergeordnetes Thema des Jahresberichts war jedoch die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von behinderten Menschen, die im März 2009 in Kraft getreten ist. "Die Behinderten-Rechtskonvention und die diakonischen Grundsätze unserer Stiftung erkennen wir als einen harmonischen Zweiklang, sie geben die gleiche Richtung an: Vielfalt in der Gemeinschaft", so Pastor Adam. Überhaupt scheine sich im Bewusstsein der Bevölkerung ein lobenswerter Wandel einzustellen, wie der Theologische Direktor beobachtet hat: "Die Menschen merken, dass es nicht mehr weiter geht mit dem alten Denken, in dem jeder mit seinem Streben und Denken und Arbeiten nur das eigene ICH im Sinn hat", so Pastor Adam und bezog sich auf den wichtigen Artikel des renommierten Journalisten Walter Wüllenweber "Vom Ich zum Wir", erschienen im Stern Nr. 5/2010.

Das Café Vielfalt öffnet bald 19.03.2010

Der Countdown läuft! Das Café Vielfalt im HAUS DER VIELFALT in der Mittelstraße 6 von Lemgo öffnet am 17. April seine Tür für die Öffentlichkeit und hat täglich von 8:30 bis 22:00 Uhr, sonntags von 9:00 bis 22:00 Uhr geöffnet.

Erst kommt das Essen
Café-Vielfalt-Chef Andreas Strothmann und sein Team setzen auf tages- und jahreszeitlich abgestimmte Angebote und eine frische Küche mit Pfiff: Bliniburger mit Salat und Schinken, Flammkuchen oder leckere Suppen für den kleinen Hunger. Täglich wird es zwei wechselnde Stammessen für € 3,50 geben und eine Vielfalt an Spezialitäten und Salaten. Kuchen und Torten wie die fruchtige Torte Vielfalt kommen ebenfalls aus eigener Herstellung und werden je nach Jahreszeit varriert. Die Gäste können sich auf ein preiswertes Angebot mit Bioprodukten freuen und sicher sein, dass im Café Vielfalt kurze Wege, faire Preise und bewusster Umgang mit Lebens- und Genussmitteln zum Betriebskonzept gehören.

Leben in Vielfalt ist das Motto der Stiftung Eben-Ezer, zu der das Café Vielfalt im HAUS DER VIELFALT gehört. Der erfahrene Koch und Caterer Andreas Strothmann weiß, dass Abwechslung ein guter Küchenmeister ist und er wird seine Gäste mit geschmackvollen Aktionen und Themenwochen verwöhnen.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Im Café Vielfalt spielen Kunst und Kultur keine Nebenrolle. Am Eröffnungswochenende jazzt das Duo Krisse und Rox, außerdem bietet die Kunstwerkstatt ein offenes Malen an. Regelmäßig stehen Kabarett, Musik, Lesungen auf dem Programm. Für das WM-Jahr 2010 ist das Café Vielfalt technisch bestens gerüstet und freut sich auf viele Gäste zum Public Viewing. Der Saal, der zum Café gehört, eignet sich für Live-Übertragungen und Filmvorführungen ebenso wie die Scheune, die man über einen hübschen Innenhof erreicht, der ebenfalls bewirtschaftet wird.
Das Café Vielfalt erhält eine eigene Homepage, die über Angebote und Aktuelles informiert. Außerdem kann man dort auch seine Buchungsanfragen absetzen. Mehr darüber in Kürze hier.




Ausstellung "Vogel, Hinz und Moritz" ging zu Ende 02.03.2010

Lemgo-Bielefeld. "Bunt ist meine Lieblingsfarbe" - diese Zeile von Walter Gropius war Motto der Finissage der Ausstellung "Vogel, Hinz und Moritz". Die Ausstellung mit dem schelmischen Titel war seit November 2009 in den Räumlichkeiten des Instituts für DiakonieManagement- und Diakoniewissenschaft in Bielefeld zu Gast. Über 30 Malereien von Hans-Jürgen Hinz, Harald Moritz und Hans-Günter Vogel, Künstler der Kunstwerkstatt der Stiftung Eben-Ezer aus Lemgo, waren zu sehen. Zum Abschluss lud das Institut zu einem Gespräch mit den Künstlern und den Kunsttherapeuten aus Lemgo ein. Zirka einhundert Kunstinteressierte kamen zusammen in der Mittagsstunde zusammen, darunter auch die beiden Künstler Harald Moritz und Hans-Günter Vogel. Zentrales Motiv in den Arbeiten von Hans-Jürgen Hinz, der leider wegen einer Erkrankung nicht dabei sein konnte, ist das Haus. Das Haus als Heimat, als Spiegel der Seele und auch als dritte Haut des Menschen taucht es immer wieder in seinen Arbeiten auf. Christine Förster, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit aus Lemgo führte detailliert in das Werk der drei Künstler ein und berichtete von der Arbeit der Kunstwerkstatt Eben-Ezer. So bietet diese Menschen mit und ohne Behinderung Raum und Begleitung zur freien künstlerischen Arbeit. Ursula Wagner und Heidi Menke, die Kunsttherapeutinnen der Kunstwerkstatt erzählten von der gemeinsamen Arbeit in der Werkstatt und der künstlerischen Herangehensweise von Vogel, Hinz und Moritz. So reist Harald Moritz in seinem Geiste in Natur- und Stadtlandschaften wie nach Budapest und lässt sie dann mit Ölpastellkreiden auf Papier realitätsnah auftauchen. Während der Vernissage traten Künstler und Gäste in einen lebendigen Austausch. Fragen und Antworten verflochten sich zu einem bunten Erzählstrang, von dem jeder ein Stück mit nach Hause nehmen konnte.
Mehr zu dem Thema finden Sie hier

Eben-Ezer-Milch erhält Qualitätspreis auf der BioFach 2010 19.02.2010

Foto: Preisüberreichung auf der BioFach: (von links) Josef Thuneke (Bioland-NRW), Paul Söbbeke (Molkerei Söbbeke), Dr. Alexander Schink (Staatssektretär Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, MUNLV), Jan Ziegler (Meierhof Eben-Ezer), Albrecht Flake (Leiter Grüner Bereich, Eben-Ezer)

Lemgo-Nürnberg. Der diesjährige Preis der Molkerei Söbbeke aus Gronau für die beste Qualitätsentwicklung aller BIO-Milchviehbetriebe in NRW geht an den Meierhof der Stiftung Eben-Ezer und den Betrieb Schlüter in Höxter-Ottbergen. Den Preis überreichte der Staatssekretär Dr. Alexander Schink gestern auf der Welt-Leitmesse für Bioprodukte BioFach 2010, die zurzeit in Nürnberg statt findet. Hier stellen über 2500 überwiegend internationale Aussteller ihre Bioprodukte vor - unter anderem die bekannte Bio-Molkerei Söbbeke aus dem Münsterland.
Mit dem Preis wird dem Meierhof eine hervorragende Qualität seiner Bio-Rohmilch attestiert. Besonders die geringen Keim- und Zellgehalte und die Langlebigkeit der Milchkühe waren die Entscheidungsgründe für die Auszeichnung. Das lange Leben ist ein Indiz für eine gute Gesundheit der Kühe, die in dem artgerechten Offenlaufstall des Hofes nach den anerkannten Bioland-Richtlinien beispielhaft auf Stroh gehalten werden. Im Sommer geht es natürlich auf die Weide. Der gut und umsichtig geführte Hof gehört zur Werkstatt für behinderte Menschen der Stiftung Eben-Ezer. Über 30 Menschen mit Behinderung arbeiten hier und versorgen unter anderem die Kuhherde unter der Leitung von Jan Ziegler und Anne-Marie Nagel.
Die Stiftung Eben-Ezer gibt die Qualitätsmilch mit dem Label Lippequalität nicht nur in die Weiterverarbeitung sondern auch direkt an den lippischen Verbraucher weiter. So wurde im Herbst 2009 eine neue Hofmolkerei auf dem Meierhof bei Lemgo in Betrieb genommen, die ausschließlich für den lippischen Markt abfüllt und über 50 Lebensmittelgeschäfte und Bäckereien beliefert. Die 100-Tage-Bilanz kann sich nach Einfahren der Anlage sehen lassen. Seit Anfang des Jahres wird eine Haltbarkeit der traditionell in einem besonders schonenden Pasteurisierungsverfahren hergestellten Milch von über 12 Tagen erreicht - ein absoluter Spitzenwert! Hinzu kommt, dass die so abgefüllte Milch auf kürzestem Weg - zum Teil tagesfrisch - direkt ausgeliefert wird. Frischer geht es nicht.
Unter www.lippequalität.de sind die Lebensmittelgeschäfte und Bäckereien in Lippe aufgeführt, in denen die BIO-Vollmilch und die fettarme Variante der Eben-Ezer-Milch erhältlich sind.





Winter extrem: Schnee und Frost legen Baustellen still 12.02.2010

Nichts geht mehr auf den Baustellen in der Detmolder Boelckestraße und in Alt Eben-Ezer. Der extrem harte und lange Winter stellt Architekt und Bauleitung vor große Probleme. "Diesen Monat werden wir wahrscheinlich nichts mehr bewegen können. Es soll zwar wärmer werden, für die Aufnahme der Bauarbeiten brauchen wir aber Temperaturen im Plusbereich", weiß Claudius Wedepohl, Bauleiter im Architekturbüro Brand, das beide Bauprojekte der Stiftung betreut. Für die zwei neuen Bauprojekte wurde noch im alten Jahr der erste Spatenstich gesetzt. Gebaut werden zeitgleich ein Wohnheim für 16 Senioren mit geistiger Behinderung auf dem Gelände von Alt Eben-Ezer in Lemgo und eine Wohnanlage für 24 Menschen mit geistiger Entwicklung in der Boelckestraße in Detmold. Damit nähert man sich dem Ziel, allen Bewohnern, die das wünschen, den Bezug eines Einzelzimmers zu ermöglichen, wieder ein großes Stück.
Nach Wiederaufnahme der Arbeiten würden laut Bauleiter Claudius Wedepohl noch zirka 15 Monate bis zur Fertigstellung benötigt. Das bedeutet, dass die Gebäude ab Mitte 2011 bezogen werden könnten. Mehr über die Projekte erfahren Sie in dem aktuellen Magazin FORUM, das Ende Februar erscheint.

Weiter: << 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / [ 9 ] / 10 / 11 / 12 / 13 / >>

Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo