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Das Schulgebäude

Topehlen-SchuleSeit der Einweihung der neuen Topehlen-Schule im Herbst 2006 ist es möglich, in einem Gebäude zu unterrichten, das in seiner konzeptionellen Ausgestaltung den Bedürfnissen und Anforderungen der Schüler in besonderer Weise entspricht.

Dieses Konzept erlaubt insgesamt mehr Individualität. Individualität und Bewegungsfreiheit in überschaubaren Einheiten fördern Sicherheit, Selbstvertrauen und damit Lernfortschritte.

Das gilt für Kinder und Jugendliche mit autistischen Störungen ebenso wie für diejenigen, die schwere körperliche und geistige Behinderungen zu bewältigen haben.

  • Den autistischen, geistig behinderten Schülern vermittelt diese Anordnung Sicherheit und Überschaubarkeit angesichts einer ihnen chaotisch und überkomplex erscheinenden Umwelt. Diese Sicherheit und Überschaubarkeit dienen der emotionalen Stabilisierung, der Vertrauensbildung und dem damit verbundenen Sich-Einlassen auf den Willen einer anderen Person (Verlassen der autistischen Grundhaltung).
  • Der geistig und körperlich schwerbehinderte Schüler profitiert ebenfalls von der Anordnung der Räume.

Die Wege sind kurz, die körperliche Pflege ist erleichtert, sie kann parallel zum laufenden Unterricht erfolgen. Behindertengerechte Zugänge, Fahrstühle und Sanitäreinrichtungen helfen, die Wege möglichst ohne unnötige Barrieren zu meistern und unterstützen die Lehrer bei ihrer auch körperlich schweren Arbeit.


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Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo