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25 Jahre Hauptwerkstatt 14.07.2011

Mehr als 300 Beschäftigte sind heute in der Hauptwerkstatt auf dem Gelände von Neu Eben-Ezer tätig. Im April 1986 wurde der erste Bauabschnitt der Hauptwerkstatt mit einer Gesamtnutzfläche von 3.000 qm fertig gestellt. 180 Beschäftigte arbeiteten hier. Heute steigt die große Party, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und sicher werden die extra zum Jubiläum angefertigten T-Shirts mit dem Slogan "Vielfalt im Werk" viele Träger finden.
Interview mit Beschäftigten zur Eröffnung der Werkstatt im Jahr 1986

Indienststellung der Seniorenwohnanlage Alt Eben-Ezer 04.07.2011

Auf dem Gelände des Wohnverbundes III in Alt Eben-Ezer an der Lageschen Straße in Lemgo wurde vor kurzem die neue Seniorenwohnanlage fertig gestellt. Am Vormittag des 1. Juli 2011 wurde sie in Dienst gestellt. Architekt Stefan Brand überreichte den symbolischen Schlüssel an Vorstand Pastor Hermann Adam, der gab ihn an den Leiter des Stiftungsbereichs Wohnen Wilhelm Brinkmann weiter. Über den Hausleiter Christian Köhne erreichte der Schlüssel schließlich die direkten Adressaten: die Menschen, die zukünftig in dem modern und hell gestalteten Gebäude wohnen werden.
Die neue Seniorenwohnanlage liegt ruhig hinter dem Henriette-Ludolph-Haus, dem großen Gebäude schräg hinter der Kapelle Zum Guten Hirten an der Lageschen Straße. Der Bau eines solchen Wohnheimes war dringend nötig, denn das Durchschnittsalter der Bewohner am Wohnstandort Alt Eben-Ezer ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Viele der Bewohner, die in den beiden sanierten und rollstuhlgerechten Wohnheimen Henriette-Ludolph- und Lina-Topehlen-Haus leben, sind bereits älter als 70 Jahre und haben zum Teil einen erhöhten Pflegebedarf. Einige wohnen schon mehrere Jahrzehnte auf dem Gelände von Alt Eben-Ezer. Diese älteren Menschen möchten gerne in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und in ihrem letzten Lebensabschnitt nicht noch einmal umziehen. Um ihnen ein Verbleiben zu ermöglichen aber auch jüngeren pflegebedürftigen Bewohnern eine bedarfsgerechte, individuelle Wohnsituation zu bieten, wurde ein neues Wohnhaus geschaffen, das auch die Anforderungen einer aktivierenden und intensiven Pflege erfüllt. Es stammt vom Reißbrett des Lemgoer Architekturbüros Brand.
In dem zweigeschossigen Gebäude finden jeweils acht Einzelzimmer mit Nasszelle und Toilette pro Ebene Platz. Insgesamt 16 Bewohner werden hier in den nächsten Wochen einziehen. Der Mittelpunkt jeder Etage ist eine große Wohnküche, in der das tägliche Leben miteinander gestaltet wird. Aktivierung, Anregung und Rückzug, dies alles soll für die hier lebenden Menschen ohne Weiteres jederzeit möglich sein. Auch so wird Teilhabe im alltäglichen Leben erfahrbar. Die Zimmer im Erdgeschoss erhalten bodentiefe Fenster, so dass aus jedem Zimmer in den Garten gegangen werden kann. Im Obergeschoss erhalten die Zimmer Fenster mit herabgezogener Brüstung, damit auch bettlägerige Bewohner in den Garten blicken können. Hier wird ein "Garten der Sinne" angelegt mit speziellen Bewegungsgeräten zur Aktivierung und Förderung von Menschen mit Bewegungseinschränkungen, angeschafft mit Mitteln des Vereins "Freunde der Stiftung Eben-Ezer e.V." Des Weiteren bleiben die vielfältigen Angebote des Wohnstandortes Alt Eben-Ezer den Bewohnern vor der Haustür erhalten, zum Beispiel das Café Treffpunkt, die medizinische Ambulanz, die Kapelle, Förder- und Fortbildungskurse sowie Veranstaltungen wie LiveDabei. Das neue Wohnheim wird wie das Lina-Topehlen- und Henriette-Ludolph-Haus sowie die Wohnanlage Laubke zum Wohnverbund III unter der Leitung von Wilfried Stock gehören.

LiveDabei am kommenden Wochenende mit vier Top Acts 01.07.2011

Am kommenden Wochenende findet zum achten Mal das Open-Air-Festival LiveDabei in Alt Eben-Ezer statt. Am Freitag, 1. Juli, wird Daniel Wahren ab 13 Uhr das Außengelände an der Lageschen Straße in Lemgo mit mittelalterlicher Musik und passendem Outfit in eine andere Zeit versetzen. Am Nachmittag steht ab 17 Uhr die Werkhausband der Lebenshilfe Bielfeld und ab 20 Uhr happy music aus Lemgo auf der Bühne. Die flexible Tanzband ist ebenso ein Stimmungsgarant wie die am folgenden Abend auftretende bekannte Coverband Take off. Ab 19 Uhr werden die vier Musiker aus Lemgo mit tollem Sound und vielseitiger Bühnenshow das Publikum begeistern. Das Spektrum reicht von Tanzklassikern über Rock und Pop, Stimmungsmusik bis zu aktuellen Hits.
Das Festival in Alt Eben-Ezer ist dafür bekannt, dass für jede Altersgruppe etwas dabei ist. Hier kann der Opa mit dem Enkel eine tolle Zeit verbringen. Aber auch junge Leute finden etwas nach ihrem Geschmack, Nachbarn und Freunde treffen sich in entspannter Biergartenatmosphäre. Für das leibliche Wohl ist umfassend gesorgt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Eben-Ezer beim Kirchentag in Dresden 07.06.2011

Der Kirchentag in der sächsischen Metropole soll laut erfahrenen Besuchern einer der größten und fröhlichsten in der Geschichte der evangelischen Kirchentage gewesen sein, die seit rund siebzig Jahren alle zwei Jahre in einer andern Stadt statt finden.
Die Stiftung Eben-Ezer war mit rund dreißig Bewohnern und Mitarbeitern dabei. In der Halle 1 auf dem Messegelände hatte man einen großen und bunten Stand aufgebaut, an dem allerlei Aktionen und Informationen geboten wurden. Hier konnten Kettenanhänger aus Holz gesägt und gestaltet werden, Filme und Präsentationen liefen auf einem großen Bildschirm, eine gemütliche Sitzecke lud zum Verweilen ein und die Mitarbeiter der Förderstätte trafen mit ihrer Einladung zum offenen Singen auf große Resonanz bei vielen Standbesuchern. In den vier Tagen, die der Stand geöffnet hat, ergaben sich viele Kontakte und interessante Gespräche. Die Menschen waren alle aufgeschlossen und freundlich. Die für Kirchentage typische familiäre, friedliche Atmosphäre war in der Tat dieses Mal besonders deutlich zu spüren.. Alle Beteiligten machten sich erfüllt, müde und glücklich auf den Heimweg. Auf ein nächstes Mal – 2013 in Hamburg!

Eben-Ezer beim Kirchentag in Dresden 19.05.2011

Vom 1. bis 5. Juni ist Evangelischer Kirchentag in Dresden und Eben-Ezer ist wieder mit dabei. Im Markt der Möglichkeiten, Halle 1, Stand A01 wird eine Delegation aus Bewohnern und Mitarbeitern ein buntes Programm, viele Informationen und eine gemütliche Ecke zum Chillen anbieten. Klienten und Mitarbeiter der Förderstätte haben sich auf Mal- und Bastelaktionen, offenes Singen und Musizieren vorbereitet. Die Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung ist mit kistenweise Infomaterial und kleinen Giveaways vor Ort, Mitarbeiter der Kirchengemeinde übernehmen die Organisation. Direkter Nachbar des Eben-Ezer-Standes ist Greenpeace, der Stand des Bundestages liegt um die Ecke.
Freunde und Interessierte sind herzlich am Stand willkommen.
Das Foto zeigt den Eben-Ezer-Stand auf dem Kirchentag in Bremen vor zwei Jahren.

Jahresempfang der Stiftung Eben-Ezer am Freitag 06.05.2011

Am Freitag, 6. Mai 2011, fand der Jahresempfang der Stiftung Eben-Ezer mit geladenen Gästen im Kirchlichen Zentrum statt.
Insbesondere die Pläne zur baulichen Entwicklung des Stadtteils Eben-Ezer stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Empfangs. Der Abteilungsleiter im NRW-Ministerium für Bauen und Verkehr, Dr. Uwe Günther, hält einen Vortrag zum Thema "Inklusion: Vielfalt und Zusammengehörigkeit durch städtebauliche Entwicklung".
Auch der Jahresbericht 2010, den der Theologische Vorstand der Stiftung Pastor Hermann Adam vorstellte, enthält schon erste wichtige Schritte in diese Richtung. Außerdem sind darin alle wichtigen Neuerungen des letzten Jahres nachzulesen wie die Schaffung von neuen menschenfreundlichen Wohneinrichtungen, die Eröffnung des Hauses der Vielfalt in Lemgos Innenstadt, die Einrichtung von neuen Ausbildungsgängen in Sozialberufen auch in Verbindung mit dem Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife, die Übernahme der Trägerschaft von evangelischen integrativen Kindertageseinrichtungen mit rund 800 Kindern und vieles mehr. Hier können Sie den Jahresbericht herunterladen.
Einen ausführlichen Bericht zum Jahresempfang finden Sie hier.


Erfolgreiche Hermannsläufer 19.04.2011

Seit sechs Jahren macht Eben-Ezer beim Hermannslauf mit. Flotte Beine unterwegs, Biobrot, Infos und mehr auf der Promenade an der Sparrenburg.
Andreas M. und Kurt W. waren schon sehr früh auf den Beinen. Ab 7:00 Uhr war Start am Hermann für die Walker, 12:45 traf Kurt W. gut gelaunt und bei Kräften in Bielefeld ein. Es ist sein dritter Hermanns-Walk. Für Andreas M. war es Premiere.. "Das Bisschen schaff ich auch noch" versichert er bei Kilometer 26 am Eisernen Anton in Bielefeld , als er die letzte größere Steigung der Hermanns-Etappe bezwang.
Am Ziel warteten weitere Mitläufer aus Eben-Ezer, die die sportliche Herausforderung wieder einmal bravourös gemeistert hatten.
Der Stand der Öffentlichkeitsarbeit war stets gut besucht und ein Treffpunkt für Läufer, Zuschauer und Freunde. Es hat sich längst herumgesprochen, dass am Eben-Ezer Stand nicht nur knusprig frisches Biobrot zu erwerben ist, sondern auch immer für nette Überraschungen gesorgt ist.
In diesem Jahr war es das Glücksrad, das von Kolleginnen aus verschiedenen Stiftungsbereichen und Jugendliche aus dem Wohnverbund für Kinder und Jugendliche betreut wurde und stets am Laufen gehalten wurde, schließlich war man beim Hermanns-Lauf.

Das HAUS DER VIELFALT feiert ersten Geburtstag 01.04.2011

Am 16. April jährt es sich zum ersten Mal, dass Pastor Hermann Adam das rote Band durchschnitt und die zahlreichen geladenen Gäste ins HAUS DER VIELFALT in Lemgos Mittelstraße einlud. Am nächsten Tag dann stand das rundumsanierte Fachwerkhaus mit Café, Kunstwerkstatt und Wohnungen für alle offen.
Der erste Geburtstag wird daher gleich zwei Tage lang am 16. und 17. April gefeiert. Chefin Ina Meise-Laukamp und ihr Team haben sich viele Überraschungen ausgedacht, zum Beispiel das Überraschungsmenü am Abend des 16. April. Ein 4-Gänge-Menü zum Preis für 25 Euro pro Person kann sich jeder munden lassen, der sich bis zum 15. April angemeldet hat, Tel. 05261 215 4300.
Feiern Sie mit uns und schauen Sie vorbei! Wir freuen uns auf Sie!

Eben-Ezer im Dialog mit der Politik 10.03.2011

NRW inklusiv - das Programm der Landesregierung sucht den Dialog mit der Praxis. Das hatte der Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen, Norbert Killewald, bei seinem Vortrag in der Stiftung Eben-Ezer unterstrichen. Die Stiftung sucht diesen Dialog mit möglichst vielen Politikern mit dem Ziel, Innovation in der Arbeit mit und für behinderte Menschen zu befördern, ohne bewährte Strukturen aufzulösen. Drei NRW-Politiker haben im Abstand von ein paar Wochen die Einladung der Stiftung zu einem Besuch angenommen. Den Anfang machte im Januar Günter Garbrecht, SPD Landtagsabgeordneter aus Bielefeld und Vorsitzender im Sozialausschuss der Landesregierung. Garbrecht lernte den Schwerbehindertenbereich der Stiftung und das HAUS DER VIELFALT in der Lemgoer Innenstadt kennen.
Am 18. Februar besuchte Norbert Killewald, der Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen, Eben-Ezer und hielt einen Vortrag im Kirchlichen Zentrum (wir berichteten).Der Theologische Direktor der Stiftung, Pastor Hermann Adam ist Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft "Signet NRW barrierefrei" und steht so im engen Kontakt mit dem Beauftragten der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen.
Anfang März hatte Jürgen Berghahn, Mitglied des Landtags und zuständig für den Wahlkreis Lippe 2 (Barntrup, Blomberg, Dörentrup, Extertal, Kalletal, Lemgo und Lüdge) einen ganzen Tag lang für die Stiftung reserviert. Udo Zippel, Kaufmännischer Direktor der Stiftung begleitete Jürgen Berghahn in die Stiftungsbereiche Topehlen-Schule, Medizinisch-Psychologisch-Therapeutisches Zentrum und die Werkstatt für behinderte Menschen. Mit dem Besuch in der Kindertagesstätte Stiftstraße und bei Kurt Witte, der die ambulante Betreuung durch die Stiftung wahrnimmt, erlebte der Parlamentarier eine beeindruckende Bandbreite der Dienste Eben-Ezers.

Jürgen Berghahn traf auch den Vorsitzenden des Vereins "Freunde der Stiftung Eben-Ezer", Herrn Hans Pohl, der ihn herzlich als neues Mitglied in dem Förderverein begrüßte, der aktuell 120 Mitglieder zählt. Auch Berghahns Vorgänger im Landtag Reinhard Wilmbusse, Walter Kern und Ina Meise-Laukamp sind Mitglieder bei den "Freunden" ebenso wie Dirk Becker als Bundestagsmitglied. Sie unterstützen die Stiftungsarbeit durch Netzwerke und Mitgliedsbeiträge.

Im Gespräch über die Zukunft der Eingliederungshilfe sowohl mit Günter Garbrecht, Norbert Killewald und aktuell auch mit Jürgen Berghahn äußerten die Vorstände der Stiftung, Pastor Hermann Adam und Udo Zippel, Bedenken. Wenn die personenzentrierte Förderung - wie es die Arbeits- und Sozialministerkonferenz anstrebt - perspektivisch die Finanzierung der Einrichtungen im Ganzen mit ihren personenübergreifenden Angeboten ablösen soll, würde dies vielen assistenzbedürftigen Menschen nicht gerecht, denn die notwendige Budgetassistenz, die geistig behinderte Menschen in der Regel brauchen, sei ohne erhöhte Bürokratie schwer vorstellbar. Wahrscheinlich sei eine Verringerung des Maßes an persönlicher Zuwendung für den einzelnen. Adam und Zippel kritisierten die Verbrämung der Sparabsichten in der Diskussion um Inklusion und Selbstbestimmung geistig behinderter Menschen. Wem über seine Möglichkeiten hinweg Verantwortung abverlangt werde, der gerate in eine prekäre Lage.
Die Gesellschaft müsse mehr in Eingliederungshilfe investieren, weil es mehr behinderte Menschen gebe und diese auch eine steigende Lebenserwartung hätten, nicht weil der Einzelne mehr an Leistungen erhalten soll.
Die Politiker nahmen persönliche Eindrücke aus Eben-Ezer mit, die nachhaltig wirken. Jürgen Berghahn dankte für einen lehrreichen Tag, der ihm in Erinnerung bleiben werde. Der Parlamentarier aus Lippe nimmt detaillierte Informationen für Fachgespräche mit dem zuständigen Minister Guntram Schneider mit. Günter Garbrecht betonte bei seinem Besuch die Überzeugung, dass Förderschulen wie die Topehlen-Schule auch in Zukunft unverzichtbar blieben.

Berufskolleg der Stiftung Eben-Ezer wird Berufliches Gymnasium für Erziehung und Soziales 28.02.2011

Erzieherin oder Erzieher werden und gleichzeitig das Abi bauen. Das ist ab kommendem Schuljahr im Berufskolleg von Eben-Ezer möglich, wie jetzt auf einer Pressekonferenz den Vertretern verschiedener Medien erläutert wurde. Nach den Sommerferien wird der neue Bildungsgang im Beruflichen Gymnasium für Erziehung und Soziales angeboten. Das Berufskolleg der Stiftung Eben-Ezer ist für die Ausbildung im Sozial- und Gesundheitswesen seit dem Schuljahr 1992/1993 als Ersatzschule in der Trägerschaft der Stiftung tätig. In dieser Zeit sind mehr als 1000 Studierende und Schüler zum Heilerziehungspfleger, Heilpädagogen und Heilerziehungshelfer ausgebildet worden.
Der neue Bildungsgang ermöglicht es, die Ausbildung zur Erzieherin beziehungsweise zum Erzieher mit dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur) zu kombinieren. Die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher in Kombination mit dem Abitur dauert vier Jahre - bestehend aus einer dreijährigen schulischen Ausbildung mit Blockpraktika in der sozialpädagogischen Arbeit und einem anschließenden einjährigen Berufspraktikum. Als Leistungsfächer sind Erziehungswissenschaft und Deutsch vorgegeben. "Dieses neue Angebot passt hervorragend zum neuen Stiftungszweig, den insgesamt 13 integrativen, evangelischen Kindertagesstätten"; stellt Schulleiter Klaus Rudolf Berger fest, der zusammen mit einem acht-köpfigen Lehrerkollegium den Unterricht gestalten wird. Zum 1. Januar 2011 sind die Kitas aus der Trägerschaft des Diakonischen Werks Lippe in die der Stiftung Eben-Ezer gewechselt. Hier können die Schüler des Beruflichen Gymnasiums ihre Praktika absolvieren. Darauf freut sich Sabine Menzel, die Leiterin des Bereichs Kindertagesstätte und Familienzentren in der Stiftung Eben-Ezer, schon jetzt: "Die Berufsaussichten für Erzieher sind sehr gut und wir können junge, motivierte Menschen gut ins unseren Kitas gebrauchen."

Für wen ist der Bildungsgang interessant?
1. Für Interessierte, die Abitur und Beruf mit der Richtung Erzieher anstreben.
2. Für FOR-Q-Vermerk-Absolventen (entspricht der qualifizierten Mittleren Reife), die anschließend die Erzieherausbildung anstreben.
Wenn sie sich das Abitur zutrauen, kommen sie in vier, statt in fünf, Jahren zu ihrem Berufsziel
3. Für Schüler, die vom Gymnasium wechseln wollen, weil sie Abi plus Beruf, plus Erziehungswissenschaften anstreben
4. Für "ältere" Menschen, die sich nach der Erziehungszeit bildungs- und berufsmäßig orientieren wollen.
Anmeldungen für den neuen Bildungsgang nimmt das Sekretariat der Schule von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr entgegen, unter 05261-215760. Mehr Informationen erhalten Sie hier und im Flyer des Beruflichen Gymnasiums.

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Stiftung Eben-Ezer, Diakonie für ein Leben in Vielfalt, Lemgo