Kronenkreuzverleihung

Kronenkreuzverleihung mit Empfang im Schloss

Am 22. November erhielten 39 Mitarbeiter*innen für ihre langjährige Tätigkeit in der Diakonie das Kronenkreuz in Gold. Das Kronenkreuz ist Ausdruck der Wertschätzung für die Mitarbeiter*innen und die von ihnen geleistete Arbeit. Verliehen wurde ihnen diese Auszeichnung im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in der Christuskirche in Detmold. Landessuperintendent Dietmar Arends baute seine Predigt auf der Geschichte des Propheten Elia auf, der nach langem Kampf aufgab und in die Wüste floh. Erschöpft brach er unter einem Ginsterstrauch zusammen und wollte nicht mehr weiter. Da kam ein Engel zu ihm und sprach: „Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“ Elia stand auf und ging 40 Tage und Nächte bis zum Berg Gottes. Gerade in den helfenden Berufen der Diakonie könne es vorkommen, dass man in eine Situation wie Elia komme, an einen Punkt, an dem man nicht mehr weiter könne, so Arends. „Ich wünsche, dass Ihnen dann solch ein Engel begegnet, und Sie vielleicht einmal selbst zu einem Engel für andere Menschen werden“, sagte Arends in seiner Predigt. Nach der Verleihung waren die frisch Geehrten und ihre Begleiter auf einen Empfang in die privaten Räumlichkeiten des Prinzenpaares zur Lippe ins Detmolder Schloss eingeladen. Prinz und Prinzessin Stephan und Maria zur Lippe begrüßten die Gäste persönlich. Wie Prinz zur Lippe zuvor in seiner in der Kirche ausgesprochenen Einladung betont hatte, waren er und seine Frau gerne Gastgeber bei diesem Ereignis, denn die Diakonie sei traditionell eine Herzensangelegenheit in der Familie. Es war ein denkwürdiger Abend, den alle gerne in Erinnerung behalten werden.

Geehrt wurden eine Mitarbeiterin der Diakoniestation Leopoldshöhe, fünf Mitarbeiterinnen des Elisenstifts, fünf Mitarbeiter*innen der Fürstin-Pauline-Stiftung und 29 Mitarbeiter*innen der Stiftung Eben-Ezer, darunter Ulrike Duwe, die auf 40 Jahre Tätigkeit in der Diakonie zurückblicken kann.

 

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