Beteiligung in den Kitas

Neuer Trägerelternbeirat der Stiftung Eben-Ezer gewählt

Für die 18 Kitas und Familienzentren der Stiftung Eben-Ezer ist im November ein neuer „Trägerelternbeirat“ gewählt worden. Seit fünf Jahren praktiziert die Stiftung das Modell, jährlich ein solches Gremium zu wählen. Damit geht sie über die gesetzlichen Forderungen der Elternbeteiligung hinaus:

Laut Kinderbildungsgesetz (KiBiz) ist der Träger einer Kita verpflichtet, unter anderem einen Elternbeirat zu bilden, um die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Personal und Trägern zu fördern. Dementsprechend hat jede Kita der Stiftung Eben-Ezer einen eigenen Elternbeirat. Diese wählen dann aus ihren Reihen für den Trägerelternbeirat insgesamt neun Vertreterinnen und Vertreter – jeweils einen für die Jugendamtsbezirke Lemgo und Lage, zwei für Detmold und Bad Salzuflen und drei für den Kreisjugendamtsbezirk.

Der Trägerelternbeirat trifft sich mit der Bereichsleiterin Kinder und Jugendliche, Sabine Menzel, der Heilpädagogischen Beratung Kindertageseinrichtungen, Katja Weber, und als Vertreterin der Leiterinnen der Kindertageseinrichtungen, Ulrike Rabelt, drei bis fünfmal im Jahr in der Stiftung.

Das Gremium wird an der inhaltlichen Begleitung von Projekten zur Weiterentwicklung der Qualität in den Kindertageseinrichtungen beteiligt und über gesetzliche Veränderungen informiert.

 

Dieses Modell habe sich bewährt, berichtet Katja Weber. So habe im vergangenen Kita-Jahr der Trägerelternbeirat einen „Elternbeiratsordner“ entwickelt, der jetzt an alle Elternbeiräte der einzelnen 18 Einrichtungen übergeben worden sei: „Der Ordner enthält unter anderem Inhalte aus dem Qualitätsmanagement, zum Beispiel zum Thema Partizipation, Beratung und Begleitung von Eltern und bietet Möglichkeiten zur Dokumentation in den Kitas“. Der neue Elternbeiratsordner werde ab sofort in jedem Jahr den neuen Elternbeiräten in den Kindertageseinrichtungen ausgehändigt und gewährleiste damit die Kontinuität von Absprachen und Prozessen. 

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