Wenn der Sturm tobt

Ein religionspädagogisches Projekt für die Ranzenkinder und gleichzeitig eine wertvolle Zeit zum Thema „Vertrauen und Hoffnung“ liegt hinter uns. Vertrauen, Hoffnung und Zuversicht sind wichtige Grundlagen im alltäglichen Leben, die wir Erwachsenen den Kindern vermitteln und ihnen mit auf ihrem Weg durchs Leben geben können. Die Gewissheit, dass Gott immer für sie da ist und sie in Schwierigkeiten auf ihn vertrauen können, ist eine Lebensausrichtung, die Halt gibt und hoffen lässt.

Anhand der „Sturmstillung“ (Markus 4, 35-41) haben wir in den letzten Wochen viel erlebt und erfahren. Ein Ventilator diente uns als Sturm, mit selbstgebastelten Papierschiffen haben wir uns in die Situation von Jesus und den Jüngern auf dem See hineinversetzt. Eine Mitmachgeschichte ließ die Situation vom schlafenden Jesus mitten im Sturm noch deutlicher werden.

Der „Höhepunkt“ aber war unser Familiengottesdienst. Hierfür hatten die Ranzenkinder fleißig ein Rollen-/ Klangspiel und ein passendes Lied eingeübt. Mit Instrumenten ließen sie es in der Kirche ordentlich stürmen und es dauerte ein wenig bis die kleinen „Jünger“ den schlafenden „Jesus“ wach bekamen. „Was seid ihr so ängstlich? Warum habt ihr kein Vertrauen?“, fragte Jesus. Darauf ging auch Pfarrer Michael Keil in seiner anschließenden Kurzpredigt wirkungsvoll ein. Wir wünschen uns, dass wir den Kindern ein positives Gefühl mit auf ihren
Lebensweg gegeben haben. „Gott ist immer bei mir“… auch im größten „Sturm“.

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