Gruppen

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Spatzennest

Das neue Kita-Jahr hat bereits begonnen. Im Spatzennest durften wir gleich sieben neue Spatzenkinder begrüßen. Seit fünf Wochen spielen, lachen und toben täglich sieben Jungen und drei Mädchen in unserem Nest.

Viele Kinder haben die Eingewöhnung bereits hinter sich. Sich von Mama und Papa zu verabschieden, ist kaum noch ein Problem, denn das neue Lieblingsspielzeug wartet und die neuen Freunde sind auch schon da. Einigen Kindern fällt es jedoch noch schwer, sich von ihren Eltern zu verabschieden. Es wird geweint und vor Wut geschrien. Die Kinder benötigen in dieser Zeit der Traurigkeit viel Zuspruch. Da sind wir Spatzenerzieher gefragt. Gemeinsam kuscheln in der Leseecke sowie Ablenkung durch besondere Spielmaterialien, wie z.B. Seifenblasen, helfen den Kindern, sich zu beruhigen und ins Spiel zu finden.

Alles ist fremd und neu. Alles ist anders als zuhause. Die Kinder entdecken eine ganz neue Umgebung und lernen viele unbekannte Personen auf einmal kennen. Das ist ungewohnt, aber auch aufregend und spannend.

Was kann ich im Spatzennest alles entdecken?

Besonders anregend für unsere sieben Jungen ist der große Bauteppich mit dem Parkhaus und den vielen Autos. Auch der große Bagger oder die Arche Noah sind sehr beliebt.

Die Puppenecke kommt gut an und weckt das Interesse der Kinder. Der Tisch wird gedeckt und das große Kochen beginnt. „Ich gehe einkaufen. Ich hole Käse, Schokolade und Äpfel.“ Wenn ich das rosa Kleid anziehe und die hohen Klackerschuhe anhabe, fühle ich mich wie eine Prinzessin.

Der große blaue Swimmingpool findet großen Anklang. Mal kann man mit großen Bausteinen darin spielen und plötzlich findet man viele Strohhalme und unterschiedliche Behälter im Pool. Wie viele Strohhalme passen in die Dose?

Ebenfalls beliebt ist die große Kiste, die mit Eicheln befüllt wurde. Schüttet man die Eicheln in einen kleinen Becher und schließt diese mit einem Deckel, kann man wunderbar Musik damit machen.

Im Nebenraum wurde gemeinsam mit den Kindern aus einem großen Karton ein Haus gebaut. In den Fenstern hängen Gardinen und das Haus hat sogar eine Hausnummer.

Des Weiteren befinden sich Emmi Pikler- Materialien im Nebenraum. Im Moment ist der Tunnel zum Drüberlaufen und zum Durchkriechen interessant für die Kinder. Langweilig wird es so schnell nicht. Es gibt jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Da gibt es so viele Kisten auf und im Schrank. Was da wohl alles drin ist?

Die Spatzenkinder nutzen auch den großen geräumigen Flur zum Schaukelpferdchen reiten und zum Toben.

Die Kinder finden sich von Tag zu Tag besser zurecht. Mittlerweile wissen sie genau, wer ins Spatzennest gehört und wer nicht. Die Kinder freunden sich an und erste kleine Freundschaften sind bereits entstanden. So wundert es nicht, dass Kinder die noch im Urlaub waren, sehr vermisst wurden.

Bald ist der Herbst da. Gemeinsam möchten wir unseren Gruppenraum herbstlich dekorieren. Es warten kleine Bastelangebote auf die Kinder. Sobald das letzte Kind voll und ganz im Spatzennest angekommen ist, freuen wir uns schon auf den einen oder anderen Spaziergang, auf dem wir Blätter, Kastanien, Stöcker usw. sammeln können.

 

Wir Spatzenerzieher freuen uns auf eine spannende und schöne Zeit.

Jessica Hoppe, Alina Berger, Corinna Schuh, Nicole Dillmann

Eulennest

Ins Eulennest fliegen sieben neue Kinder ein, zu den dreien, die schon ein Jahr bei uns sind.

Wie ist es für die drei, wenn die vertrauten Kinder der Gruppe schon in andere  Gruppen „geflogen“ sind? Vermissen, Unruhe, Neues, Chancen...

Wie ist es für die neuen Eulchen, wenn sie in einer ganz neuen Umgebung sind, das erste Mal in einer Einrichtung? Sich ein neues Lebensumfeld erschließen müssen? Sich trennen von den Eltern?

Vermissen, Unruhe, Unsicherheit, Neues, Chancen...

Es ist schon ähnlich... und natürlich haben die einen schon Vertrautheit, Geborgenheit, Sicherheit, Angenommen sein und vielfältige Möglichkeiten erlebt, sie wissen, dass alles gut wird und dass Kita Spaß macht. Für die neuen Kinder ist es tatsächlich ein richtiger Prozess, die Bezugserzieher unterstützen diesen  verständnisvoll, liebevoll und behutsam. Alles braucht seine Zeit und jedes Kind ist individuell, manches Kind ist sehr mit Sprache beschäftigt und lernt erst jetzt die deutsche Sprache kennen.

Gelingt die Eingewöhnung für die Kinder gut, dann haben sie einen Erfahrungsschatz in sich, der ihnen hilft, auch andere ungewohnte, unvertraute Situationen und Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Oder auch Veränderung zu akzeptieren.

Noch sind nicht alle Kinder da, doch im November ist die Eulengruppe komplett.

Schon jetzt zeigt sich eine lebhafte, bewegungsfreudige, freiheitsliebende Tendenz... wir nutzen jede Gelegenheit, in der Turnhalle zu sein und das Erleben auf dem Spielgelände zu ermöglichen, um dem zu entsprechen. Auch haben einige Kinder Geschwister in der Einrichtung, die Freude bei Begegnung ist groß... schon im gemeinsamen Morgenkreis aller Kinder der Einrichtung sitzen die Kleinen bei ihren Großen. Auch die Puppenecke ist sehr beliebt, ebenso Spielmaterial vom Auto über den Baustein, bis zum Alltagsmaterial wie Strohhalme, Steine, Deckel... eine schöne Gemeinschaftsaktion ist es, eine stehende Röhre mit Holzringen, Klötzchen, Autos randvoll zu füllen und die Pappröhre anzuheben und zu erleben wie sich unten alles scheppernd ergießt. Wir sind froh, dass wir den Kindern Hängematte, Hängesitz und Nestschaukel anbieten können... es ist schön zu erleben, dass neben Spaß und Ausprobieren auch das Entspannen darin gelingt.

Unser erster Ausflug Richtung Werre mit dem Viererkinderwagen, Salzstangen und Wasser im Gepäck war sehr schön. Die Kinder zeigten Durchhaltevermögen und hatten auf dem Außenspielplatz Spaß.

Es geht für die Kinder im Großen und Ganzen um das „Finden“. Das Finden von Freunden, Worten, Gleichgesinnten im Spiel, Vertrauen zu Erziehern und Kindern, zu sich selbst. Das Einfinden in Abläufe der Kita und selbständig werden.

Wir freuen uns, wenn Kinder sich freudig anlächeln, die Namen sprechen können, wenn wir kleine Gesten sehen wie Essen abgeben, die Hand reichen.. das ist der Anfang der Gruppenentwicklung!

Die Eltern werden beim baldigen Kennenlerntag gemeinsam mit Eulen und Spatzen die Gelegenheit haben, sich auszutauschen und vielleicht auch untereinander Gemeinsamkeiten zu  finden, alle haben die Eingewöhnungszeit der Kinder schon erlebt oder erleben sie jetzt.

Die Kinder der Eulengruppe wird in der kommenden Zeit die Natur beschäftigen, der Herbst mit all seinen Früchten -  Äpfel, Pflaumen, Kürbis, mit Kastanien, Eicheln, Eichelhütchen, Blättern (die ersten sind schon gesammelt und hängen am Fenster, sie zu waschen hat Spaß gemacht..). Auch sieht man jetzt noch Sonnenblumen blühen, den Ausklang des Sommers...wir nutzen Handabdrücke an der Fensterscheibe und holen uns die „Sonne“ in die Gruppe. Und das Eichhörnchen wird uns vertrauter werden, es versteckt, springt, ist weich und lustig anzuschauen. Wir werden selbst verstecken und finden und springen...und Spaß haben!

Nach der Eingewöhnungszeit wird sich das Eulennest auch der Projektarbeit der Kita anschließen und zwei oder drei Kinder der Ü-drei Gruppen einladen zum gemeinsamen Spiel. Da werden sicherlich auch oft die Geschwisterkinder dabei sein wollen. Wir freuen uns darauf!

Es grüßt herzlich

Das Eulenteam

Schlaraffenland

Die warmen, sonnigen Tage des Sommers gehen langsam zu Ende und die Tage werden kürzer. An manchen Tagen ist es noch sehr warm, an manchen kühl, manchmal ist es noch schön hell und sonnig und abends wird es früher dunkel. Die Blätter färben sich bunt und fallen von den Bäumen. Obst und Gemüse sind reif und laden zur Ernte ein.

Stolz bringen uns die Kinder Pflaumen, Äpfel, Birnen und Mirabellen aus dem eigenen Garten mit. Dieses leckere Obst bereichert täglich unseren Frühstückstisch. Gemeinsam verarbeiten wir das heimische Obst zu Marmelade, Obstsalat, Kuchen und Brot. Gerne helfen die Kinder beim Waschen, Entsteinen, Schneiden und Verarbeiten der Früchte mit. Dabei stellen sie fest, dass die Obstsorten unterschiedlich aussehen, riechen, schmecken und einen anderen Kern haben. Manchmal entdecken wir dabei auch kleine Maden, die wir genauer mit einem Handmikroskop betrachten. Die Kinder staunen, wie beweglich und schnell diese kleinen Tiere fressen können.

Das Gemüse aus unserem Hochbeet haben wir ebenfalls frisch verzehrt. Radieschen, Gurken, Kohlrabi, Erbsen, Möhren und Tomaten schmeckten besonders lecker.

Um eigene Erfahrungen, Vorlieben und Zusammenhänge der abwechslungsreichen Ernährung zu vertiefen, fertigen wir gemeinsam mit den Kindern ein kleines persönliches Ernährungstagebuch an. Hier können sie z.B. ihr Lieblingsobst/Gemüse, Frühstück, Mittagessen, Getränke malen, kleben, Rätsel raten (welches Obst und welches Gemüse wächst am Strauch, am Baum oder unter der Erde? Welche Samen gehören zu welchen Pflanzen?), Rezepte und vieles mehr.  

Am 11. und 27. September 2018 kommt Frau Waning im Vormittagsbereich und bereitet gemeinsam mit den Kindern kleine Snacks für den Nachmittagsimbiss zu.

Des Weiteren laden wir am 12. Oktober 2018 zu einem Eltern-Kind-Kochnachmittag mit Frau Waning ein. Eine Liste für die Teilnahme wird rechtzeitig im Eingangsbereich bekanntgegeben.

Wir freuen uns mit den angehenden Schulkindern auf einen weiteren Kochkurs im Biomarkt in Bad Salzuflen. Frau Sabine Kruhl leitet diesen Kurs, der aus jeweils sechs Terminen besteht, mit großer Freude und viel Engagement. Nähere Informationen erhalten Sie nach Terminabsprache mit Frau Kruhl.

In der Zeit vom 05.11. bis zum 30.11.2018 bleiben die Frühstücksdosen zu Hause. In diesen vier Wochen wird bei uns im Schlaraffenland das Frühstück für die gesamte Kita zubereitet und in Form eines Buffets angeboten.

Herbstzeit bedeutet auch Wind, Sturm und Regen. Wir können ihn nicht sehen, aber der Wind kann Drachen steigen lassen, Bäume schütteln oder um die Häuser pfeifen. Was ist Wind, wie entsteht er und welche wichtigen Aufgaben übernimmt er in der Natur? Unterschiedliche Experimente laden die Kinder ein, diese Phänomene genauer zu erforschen. Es ist spannend zu entdecken, wie die Kraft des Windes, die eigene Puste oder ein Luftzug, z.B. durch einen Fächer, als Energiequelle genutzt werden können.

Um den Vögeln im Winter ihre Futtersuche zu erleichtern, bauen wir verschiedene Futterstationen aus Naturmaterialien. Hierfür sammeln wir Holzreste, Äste und Baumscheiben.

 

Auf eine erlebnisreiche Zeit mit Ihren Kindern freut sich

Ihr Schlaraffenlandteam

Farbenland

Kaum hat das neue Kindergartenjahr begonnen, steht schon wieder der Herbst vor der Tür.

Im Farbenland gibt es ein neues Schwerpunktthema: Der Herbst.

Passend zur Jahreszeit wollen wir viele kleine Spaziergänge unternehmen.

Dabei wollen wir Blätter, Kastanien, Eicheln und Stöcker  sammeln, um damit unser Spielmaterial auszutauschen, damit der Herbst auch im Farbenland Einzug hält.

Spielerisch werden wir das Bewusstsein und den Blick der Kinder für Naturmaterialien damit erweitern.

Die Kinder sollen durch den Austausch des Spielzeuges viel über die Beschaffenheit der neuen, natürlichen Materialien erfahren.

Wir haben bereits damit begonnen, große Sonnenblumen an die Fenster zu malen.

 Die Jahreszeit Herbst wird uns in der nächsten Zeit noch begleiten und wir werden uns weiterhin mit diesem Thema beschäftigen.

 

Auf eine spannende und kreative Zeit freuen sich

Ilka, Regina und Anika

Abenteuerland

…dass wir uns gut verstehen… -

ein Anliegen, das uns alle miteinander verbindet und jedem die Möglichkeit bietet, seinen Teil dazu beizutragen.

Zum neuen Kindergartenjahr hat es kleine Veränderungen im Abenteuerland gegeben. Die großen angehenden Schulkinder haben das Abenteuerland verlassen und sechs kleine neue Abenteurer sind zu uns in das Abenteuerland gekommen. Des Weiteren freuen wir uns sehr, unsere Kollegin Regina Frey bei uns in der Gruppe begrüßen zu dürfen. Regina ist vom Farbenland ins Abenteuerland gewechselt und wird mit uns von nun an gemeinsam auf Abenteuerreise gehen.

Da gibt es manche Gelegenheiten, sich die Hände zu reichen, sich zu helfen und aufeinander zugehend ein „Herzliches Willkommen“ zu gestalten.

Schwerpunktmäßig geschieht im Abenteuerland alles das, was mit dem Rollenspiel zu tun hat. Dafür bieten wir unter vielen anderen Möglichkeiten unterschiedliche Verkleidungen an, die in einem neuen, übersichtlichen Schrank bereit liegen und darauf warten, präsentiert zu werden (als Prinzessin, Pirat, Clown, Feuerwehrmann, Löwe…).

Die gut ausgestattete Puppenecke mit Herd, Waschmaschine, Küchenutensilien, Puppenwagen lädt die Kinder zum themenbezogenen Rollenspiel ein. Da werden schon einmal die ordentlich gefalteten Puppensachen aus dem Schrank geholt und in die  Waschmaschine gesteckt und später, wenn alles gesäubert ist, auf die Wäscheleine zum Trocknen aufgehängt.

Auch das ist „Rollenspiel“.

Das Erfinden und Spielen von Geschichten können die Kinder im Abenteuerland wunderbar erleben und umsetzen. Dazu stehen ihnen Handpuppen, Finger- und Stabpuppen und auch die neuen Waschhandschuhpuppen, die Sie und Ihre Kinder gemeinsam an unserem Kennenlern-Nachmittag kreativ gestaltet haben, zur Verfügung.

Wunderbar ist es zu beobachten, wie unterschiedlich die Kinder mit Fantasie, Spontanität und originellen Einfällen ihrer Spielfreude freien Lauf lassen und so die Puppen durch ihre Hände zum Leben erwecken.

Dieser Erzähl – und Spielprozess stärkt die Gemeinschaft und fördert die Eigenkreativität der Kinder. Sie werden selbstbewusst und erlangen Selbstvertrauen.                   

Einen großen Stellenwert haben auch die Musik und der richtige Umgang mit unterschiedlichen Musikinstrumenten im Abenteuerland. Wenn Tanja und Regina ihre Gitarren herbeiholen und mit ihren Händen die Saiten zupfen, kommen die Kinder herbei und gesellen sich singend dazu. Manchmal entsteht auch ganz spontan eine kleine „Kita-Band“, dann trommeln die Kinder mit ihren Händen auf Stühlen, Tischen, Töpfen, Cajon oder worauf man sonst noch einen Rhythmus schlagen kann. Auch dafür kann man seine Hände gebrauchen und das macht so richtig Spaß J

In nächster Zeit möchten wir im Abenteuerland durch Hand- und Fingerpuppen viele Fantasiegeschichten lesen, erfinden, erleben und spielen.

Kreis und Singspiele und natürlich Fingerspiele werden unseren Kindergartenalltag bereichern. Dazu braucht es Hände, die ermutigen, helfen, anleiten, aber auch mal „Stopp“ zeigen, sich versöhnend die Hände reichen, verzeihen können, wieder aufeinander zugehen etc. Und wenn sich dann der Kindergartentag dem Ende zuneigt, ist es schön zu singen: „Wir reichen uns die Hände, bevor wir jetzt gehen, es war mit mir, es war mit dir so wunder, wunderschön“

 

Auf eine erlebnisreiche Zeit mit Ihren Kindern freut sich das Team aus dem Abenteuerland

 

Regina, Miriam, Carin und Tanja