Ein besonderes Highlight abseits der Bühne: Ein exklusiver Workshop mit der inklusiven Taikogruppe Yondaiko aus Detmold. Schon seit sieben Jahren sind die Klienten Jan und Christian mit Begeisterung dabei. Sie leben in der Wohnanlage Stadthaus Detmold, die von der Stiftung Eben-Ezer betrieben wird. Es befindet sich mitten in der Residenzstadt direkt neben dem inklusiven Elisabethhotel, das zahlreiche, abwechslungsreiche Tätigkeiten für Menschen mit Behinderung vorhält.
Mit eigenen Bacchis – den traditionellen Trommelsticks – reiste Yondaiko voller Vorfreude an. Zwei intensive Stunden lang arbeiteten die Musikerinnen und Musiker konzentriert auf hohem Niveau. Unter der Anleitung von dem Meister Ichitaro und seinen Mitstreitern wurde ein neues Stück einstudiert, verfeinert und mit beeindruckender Präzision nahezu zur Perfektion gebracht.
Taiko-Philosophie passt sehr gut zum Inklusionsgedanken
Was diesen Workshop so besonders machte, war nicht nur die musikalische Qualität, sondern vor allem der spürbare Teamgeist, der sicher auch auf den inklusiven Charakter dieser Gruppe zurückzuführen ist. Mit großem Elan, Enthusiasmus und voller Freude wuchs die Gruppe über sich hinaus. Jeder Schlag, jede Bewegung war Ausdruck von Gemeinschaft und gegenseitiger Wertschätzung – ganz im Sinne der Taiko-Philosophie, bei der Rhythmus und Zusammenhalt untrennbar miteinander verbunden sind. Und die deswegen auch so gut zum Inklusionsgedanken passt.
Für Yondaiko war dieses Treffen weit mehr als eine musikalische Begegnung. Es war ein inspirierender Austausch, der Motivation und Begeisterung für das gemeinsame Musizieren weiterträgt. „Wir leben Inklusion – jeden Tag und mit Überzeugung“, sagt Gruppenmitglied Charlotte Carls, die in der IT-Abteilung von Eben-Ezer arbeitet. Die nächste Verabredung steht bereits fest: Im kommenden Jahr wird es ein Wiedersehen geben – am 10. Februar 2027 in der Paderhalle von Paderborn.
Eines ist sicher: Der Rhythmus verbindet – über Ländergrenzen hinweg und mitten ins Herz.